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EVENTS

Veranstaltung 

Titel:
Vortrag: WELCHER WOHLSTAND IST ZUKUNFTSFÄHIG?
Wann:
29.03.2017 19.00 h
Kategorie:
Wirtschaft & Politik

Beschreibung

EINLADUNG

zum Vortrag von Herrn

Mag. Hans Holzinger, Robert‐Jungk‐Bibliothek für Zukunftsfragen, Salzburg

WELCHER WOHLSTAND IST ZUKUNFTSFÄHIG?



Der Autor des Buches „Von nichts zu viel – für alle genug“

entwirft Zukunftspfade für ein anderes Wirtschaften

 



Moderation: Enrico Savio

Mittwoch, 29. März 2017, 19:00 bis 20:30 Uhr

Stadtbücherei Marlen Haushofer, Bahnhofstraße 4, 4400 Steyr

 



Freiwillige Spenden werden dankend angenommen

 



Der Vortragende

Mag. Hans Holzinger

 

 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Nachhaltigkeitsexperte an der Robert‐

Jungk‐Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg



 Seine Arbeitsschwerpunkte sind Nachhaltigkeit, neue Wohlstandsmodelle,

Zukunft der Arbeit, soziale Sicherung und globale Gerechtigkeit



 Lehrbeauftragter an der Alpen Adria Universität Klagenfurt bis 2014



 Mitherausgeber der Zeitschrift „pro Zukunft“ und Buchautor



Inhalt

Unser materieller Wohlstand hat uns viele Annehmlichkeiten beschert und den Aufbau sozialer

Sicherungssysteme ermöglicht. Doch dieses Erfolgsmodell hat Schattenseiten. Unser Konsumstil ist

ökologisch desaströs und nicht nachhaltig. Trotz Effizienzversprechen der Green Economy weisen alle

Ressourcen‐ und Emissionstrends weiter nach oben. Das Wirtschaftssystem wirkt ausschließend –

zwei Drittel der Menschheit sind von den Segnungen unseres Wohlstands ausgeschlossen.

 



Zudem zeigt das Wohlstandsversprechen auch bei uns immer mehr Risse. Die Schere zwischen Arm

und Reich geht auseinander. Immer mehr Menschen leiden unter Stress. Zeit und Aufmerksamkeit

werden zum neuen knappen Gut.



Wie müsste ein Wirtschafts‐ und Konsumstil aussehen, der nicht auf Kosten späterer Generationen

geht? Wie könnte der Wandel gelingen? Und welche Rahmenbedingungen sind hierfür erforderlich?

Hans Holzinger stellt sich in seinem Vortrag diesen Fragen und entwirft ein Zukunftsszenario eines

anderen Fortschritts.

 

Lebensqualität und eine faire Verteilung des Erwirtschafteten stehen dabei im

Mittelpunkt und nicht das Streben nach mehr Wachstum. Dabei geht es um eine „Kultur der

Inklusion“, eine „Kultur der Nähe“ sowie eine „Kultur des Genug“