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 23 .01. 2017 um 21:55 Uhr

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Moderne Brustdiagnostik mittels Mammotom-Biopsie am LKH-Steyr

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Vorsorgeuntersuchungen bzw. eine rasche Abklärung in Verdachtsfällen machen diese Krebsform heute jedoch gut therapierbar. Ergeben sich bei der Mammographie Auffälligkeiten – die auch in der Sonographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) nicht ausreichend geklärt werden können – kommt im LKH Steyr seit einiger Zeit die sogenannte „Mammotom-Vakuumsaugbiopsie“ zum Einsatz. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann mit Sicherheit festgestellt werden, ob eine Veränderung in der Brust gut- oder bösartig ist.

Weder Tastuntersuchung, Mammographie noch Sonographie sind zu 100 Prozent zuverlässig, wenn es darum geht festzustellen, ob eine Veränderung in der Brust bösartig ist.

„In Zusammenarbeit mit den externen Zuweiser/-innen, der interdisziplinären Brustambulanz, der Tagesklinik 23 und der Pathologie führen wir an unserer Radiologie in solchen Fällen eine Mammotom-Biopsie durch“, erläutert Prim. Dr. Harald Sandmayr, Leiter des Institutes für Radiologie am LKH Steyr.

Die Mammotom-Technik
Das Mammotom-Vakuumsaugbiopsie-System arbeitet mit Unterdruck und einer drei Millimeter kleinen Hohlnadel, in der sich ein winziges Messer befindet. Mit nur einem einzigen Einstich – welcher unter lokaler Betäubung vorgenommen wird – kann ausreichend Gewebe für eine zuverlässige Diagnose entnommen werden. Um die Position, an der das Gewebe entnommen wurde, bei eventuellen späteren Untersuchungen genau lokalisieren zu können, wird im Anschluss an die Untersuchung ein Kollagenmarker – der im Röntgen sichtbar und MRT tauglich ist – platziert.

„Mittels millimeterkleiner Stichinzision werden der Patientin – bei örtlicher Betäubung – kleine zylinderförmige Gewebsstücke entnommen, die anschließend genau histologisch untersucht werden. Für die Patientinnen selbst ist der 30-minütige Eingriff in den meisten Fällen nicht oder kaum schmerzhaft. Der Einschnitt ist zudem so klein, dass er nicht genäht werden muss. Durchgeführt wird die Mammotom-Biopsie von einem speziell geschulten Radiologie-Team“, erklärt Prim. Dr. Sandmayr.

Der Untersuchungsablauf – Brustambulanz als DIE erste Anlaufstelle
Jede Patientin sowie deren Befunde und Röntgenbilder werden primär beim Erstgespräch in der interdisziplinären Brustambulanz begutachtet. „Bei einer Indikation für eine Vakuumbiopsie erfolgt eine Anmeldung in der Radiologie zu einer Planungsmammographie“, so der Experte. Dabei wird überprüft ob eine Mammotom-Biopsie technisch durchführbar und sinnvoll ist. Anschließend bekommt die Patientin einen Termin in der tagesklinischen Aufnahme.

 

 

Bild: Die ausgefeilte Technik der Mammotom-Vakkumsaugbiopsien liefert qualitativ hochwertige Gewebeproben bei nicht tastbaren Brustknoten oder Veränderungen in der Mammographie:

 

Bild: Leitende RTA Elisabeth Maureder am Hightech Mammotomh:

 

Bild: Prim. Dr. Harald Sandmayr, Leiter des Radiologie-Instituts am LKH Steyr:

 

 

 

 

 

Bildquelle: gespag (honorarfrei)

 

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