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 22 .02. 2017 um 04:52 Uhr

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Immer mehr Kinder leiden an Fettleber - Weihnachtszeit als Belastungsprobe für die Leber

STEYR. Kinder lieben Süßes. Viele von ihnen laufen daher zu Ende des Jahres noch einmal auf Hochtouren auf. Naschen bis das Christkind kommt! Prall gefüllte Nikolaussäcke, Schoko-Adventskalender ...

und liebevoll arrangierte Keksteller auf dem Wohnzimmertisch verdrängen bei so manchem Schleckermaul die täglichen Mahlzeiten und haben oft unangenehme Bauchschmerzen zur Folge.

Nicht allen von ihnen kann mit einem Kamillentee und einer Wärmeflasche geholfen werden, denn: immer mehr Kinder der westlichen Welt sind viel zu dick. Daraus resultiert ein Anstieg chronischer Lebererkrankungen, die mittlerweile schon Kinder im Grundschulalter treffen.

Jedes dritte europäische Kind im Grundschulalter ist zu dick und zwar in einer Weise, die weit von kindlich-süßem Babyspeck abweicht und für die Gesundheit bedenkliche Formen annimmt. „Krankhaft übergewichtige Kinder haben ein höheres Risiko für Herz- Kreislaufprobleme, Bluthochdruck sowie Störungen des Zuckerstoffwechsels“, weiß Oberärztin Dr. Margit Kallinger. Gemeinsam mit Chirurgieleiter Priv.-Doz. Prim. Dr. Christoph Ausch, beschäftigt sie sich an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im LKH Steyr, intensiv mit diesem Thema. „Weiteres lagert sich auch Fett in ihren Organen ab. Ein Organ, das besonders häufig vom Übergewicht betroffen ist, ist die Leber. Wenn fünf bis zehn Prozent des kindlichen Lebergewichtes aus Fett bestehen, spricht man von einer sogenannten nichtalkoholischen Fettleber.“

Risiko für Leberversagen steigt
Die Fettleber ist eine Erkrankung, die in früheren Jahren vor allem schwere Alkoholiker traf. Studien zeigen jedoch, dass dieses Krankheitsbild heute deutlich zugenommen hat und sich vor allem immer jüngere Patient/-innen mit den Folgeerscheinungen auseinandersetzen müssen. „Manche der betroffenen Kinder klagen über Bauchschmerzen oder fühlen sich deutlich abgeschlagen“, weiß der Gastroenterologe Doz. Ausch.

Darüber hinaus erzeugt eine Fettleber allerdings erstmals keine schwerwiegenden Beschwerden, sie birgt allerdings langfristig erhebliche Gesundheitsrisiken. Chronische Lebererkrankungen können etwa Auslöser für eine frühe Arterienverkalkung sein, Diabetes Typ II hervorrufen oder auch das Risiko eines Leberversagens in frühen Jahren erhöhen.

„Zudem besteht bereits bei Kindern die Gefahr, dass es aufgrund der Leberverfettung zu einer Entzündung der Leber kommt“, so Doz. Ausch, „die daraus resultierende Narbenbildung sorgt vielfach für eine Leistungsverminderung dieses, für den Stoffwechsel so wichtigen, Organs und in weiterer Folge kann es zu einer Leberzirrhose kommen.“

Frühzeitig abklären
Für Eltern stark übergewichtiger Kinder empfiehlt es sich daher, eine mögliche Leberverfettung frühzeitig abklären zu lassen. Mittels Ultraschalluntersuchung oder Blutfettmessung lassen sich erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung erzielen. „Noch viel wichtiger wäre allerdings die Vermeidung und Gegensteuerung solch schwerwiegender Wohlstandserkrankungen“, betont der Experte abschließend.

Natürlich ist einem besinnlichen Weihnachtsabend mit Keksen nichts entgegen zu setzen, dennoch muss allen Naschkatzen bzw. Eltern von Schleckermäulern bewusst sein, dass die Weihnachtszeit mit all ihren süßen Verführungen für die Leber eine herausfordernde Zeit ist. Gerade im Alltag der Kinder sollte in Hinsicht auf einen gesunden Organismus neben der einen oder anderen Schleckerei immer eine bewusste Ernährung sowie ausreichend Bewegung im Vordergrund stehen.

 

 

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