22 .02. 2018 um 07:51 Uhr

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Reisebericht: Flusskreuzfahrt Köln - Antwerpen - Brüssel - Amsterdam und Düsseldorf mit der Arosa BRAVA

REISE. Unsere Flussreise beginnt in Köln, wie schön! Erster Tipp gleich zu Beginn: Schon 1 -2 Tage früher anreisen und entspannt Köln erleben. Ob Winter – wir waren zuletzt zur Weihnachtszeit hier – oder Sommer: Köln ist einfach eine tolle Stadt! Die sollte man unbedingt einmal erlebt haben ...

Unbedingt anschauen: Kölner Dom, den Hauptbahnhof (eine unterirdische Stadt!), die Altstadt mit den unzähligen Kneipen (hier besonders das Papa Joes, Jazzlokal) und Brauhäusern (Kölsch trinken ist Pflicht), den Alten Markt. Gehen Sie am Rheinufer spazieren, besichtigen Sie eines der Museen, buchen Sie ein Musical, ... Shoppen Sie! Schildergasse, Neumarkt und Hohe Straße lassen die Herzen der Shopping-Queens (Kings?) höher schlagen!! Es gibt nicht schnell eine andere Stadt, die so viel Flair besitzt wie Köln.

Zurück zur Kreuzfahrt. Wenn Sie mit dem eigenen PKW anreisen, buchen Sie einfach den Arosa-Parkplatz hinzu. Ihr Auto wird „versorgt“ und Sie werden per Bus zum Schiff gebracht. Sehr bequem!

Wie der Name schon sagt, tolle Metropolen in kurzer Zeit besuchen. Die Arosa Brava bringt uns über Nacht in die nächste Stadt. Morgens, nach einem ausgezeichneten Frühstück geht es auf Besichtigungstour in die Stadt. Wer nicht auf eigene Faust unterwegs sein will, bucht die Ausflüge über die Rezeption. Für uns war es kein Problem – wir fanden uns in den Städten schnell zurecht und konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erkunden. Es blieb genug Zeit, einen Cafe zu trinken oder in einem schattigen Gastgarten ein Erfrischungsgetränk zu konsumieren.

Unser schwimmendes Hotelschiff bot alle Annehmlichkeiten die man sich von einem Flusskreuzfahrtschiff der gehobenen Klasse erwartet. Geräumige Kabine, sehr geschmackvoll eingerichtet, bester Service, bestes Essen, Sonnendeck, kleiner Whirlpool im Spa und persönlicher Kontakt zur Crew.

 

Antwerpen

Flanderns Hauptstadt ist nicht nur wegen des drittgrößten Hafens Europas bekannt. Besichtigen Sie das Diamantenviertel, welches seit dem 15. Jahrhundert einer der wichtigsten Handelsplätze ist. Der Grote Markt mit dem Brabobrunnen und dem Rathaus, die größte gotische Kirche Belgiens und der Niederlande, die Onze-Lieve-Vrouwekathedraal. Besonders beeindruckt hat uns der Bahnhof gigantischen Ausmaßes, welcher an einen großen Sakralbau erinnert.

Rubenshaus: Peter Paul Rubens und seine Frau Isabella Brant kauften 1610 dieses Grundstück samt Haus. Er erweiterte nach eigenem Entwurf um eine halbrunde, überkuppelte Skulpturengalerie, ein Atelier, Gartenpavillon ... gleich einem italienischem Palazzo. Diese Pracht war in den Niederlanden damals beispiellos. Leider wurde es stark umgebaut, sodass heute nur mehr Teile davon übrig sind. Rubens wohnte und arbeitete hier bis zu seinem Tod 1640. Die meisten seiner Werke schuf er hier. Die Ausstellung der Gemälde ist sehr beeindruckend.

 

Brüssel

Brüssel hat viele Gesichter: Hauptstadt der Europäischen Union, Sitz des Königshauses und pulsierende Businessstadt. Manneken Pis (das kleine Männchen – Wahrzeichen der Stadt), Grand Place mit Rathaus und unzähligen Zunfthäusern – der „schönsten Rathausplatz der Welt“, Prachtalleen und Triumphbögen, wunderschöne Jugendstilfassaden und bunte Märkte. Nur leider die weltberühmten Pommes Frites -Stände konnten wir nicht entdecken. Aber jede Menge Schokolade, Pralinen, Waffeln und Bier ... in allen Variationen! Die Belgier verstehen sich auf Genuss – keine Frage!

 

Amsterdam

Wasser prägt das Bild (neben Fahrrädern – wir haben noch nie so viele Fahrräder auf einmal gesehen!!) der einstigen Seefahrerstadt: Die Grachten und Kanäle, die alten Speicher- und Wohnhäuser mit ihren schönen Giebeln sind ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Amsterdam ist mutikulturel, schrill, tolerant, mitreißend... man muss das einach gesehen haben und unbedingt noch einmal besuchen bei einem Städtetripp!

Die Grachtenrundfahrt (jederzeit in der Stadt bei div. Anbietern zu buchen) bietet einen schönen Überblick und ist direkt eine Wohltat nach den Stunden, die man zu Fuß durch die Stadt gelaufen ist. Auch Kurioses und Ausgefallenes findet sich hier in den kleinen Boutiquen und Geschäften. Super Location & Restaurant: La Place, Kalverstraat 203. Ein Essenstempel .. auf 2 Etagen, alles frisch gekocht ... hier findet jeder etwas Leckeres zu essen. Sie werden staunen! Leger aber laut.

 

Düsseldorf

Die Königsallee, kurz „Kö“ genannt, gilt als der schönste Laufsteg Deutschlands. Hier findet sich alles was schön und teuer ist. Die Altstadt ist hier wohl die längste Theke der Welt – am Abend ist da sicher gehörig was los. Probieren Sie unbedingt typisches „Alt“ in einer der vielen Kneipen. Wir haben auch einen sehr guten, fein-herben Kräuterlikör entdeckt: Killepitsch. Original aus Düsseldorf.

 

Fazit:

Eine Flusskreuzfahrt ist eine sehr entspannte Art Städte zu besuchen. Die Hektik des Tages ist nach Rückkehr an Bord wie weggeblasen. Dann geht es gemächlich weiter. In der Kabine oder am Sonnendeck relaxen, ein Buch lesen, die Landschaft langsam vorüberziehen lassen. Das Abendessen mit einer guten Flasche Wein, den Espresso an Deck genießen (Jäckchen nicht vergessen - es kann schon mal kühl werden) und den Himmel über sich und die Weite der Landschaft auf sich wirken lassen.

Ein Reisebericht von Gabriele Kovacsik
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Zum Abschluss noch Bilder vom Kreuzfahrtschiff Arosa Brava