19 .06. 2013 um 07:08 Uhr

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LESERBRIEF: Hochwasser und die Ennskraftwerke

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LESERBRIEF: Naivität siegt bei Volksbefragung

LESERBRIEF. Bereits bei der Einführung des Grundwehrdienstes war Österreich eines der letzten Länder Europas. Jetzt, wo es um seine Abschaffung geht, ist es nicht anders. Wir brauchen wie immer etwas länger diesen Plunder wieder loszuwerden. Es hat also die Naivität gewonnen, bei der Abstimmung über den Beibehalt der Wehrpflicht ...

 Um die Wehrpflicht selbst ging es eigentlich nicht, vielmehr um den Zivildienst oder die Schneeschauflerei am Schluss. Derweil ist die Wehrpflicht ein Beitrag zur Landesverteidigung. Und ganz besonders handelte unsere herzallerliebste Partei, die gerne den Reichen noch mehr gibt, damit die weniger gut verdienenden Menschen noch weniger haben, mit der großen Angst. „Stimmt für die Wehrpflicht, sonst ist der Zivildienst weg und ihr werdet nicht mehr gepflegt wenn Ihr selber nicht mehr könnt.“

Wie immer, beim Schummeln perfekt! Noch vor Jahren waren es genau die Zivildiener die genau von denselben Dampfplauderern als Taugenichtse betitelt wurden. Die Wehrpflicht bleibt also, das gratis Arbeiten in sozialen Einrichtungen auch. Viele Organisationen freuen sich, denn so bleibt ihnen das Geld für die Bezahlung des eigenen Personals. Die Zivildiener arbeiten brav weiter und werden auch weiterhin nicht zum Personalstand gezählt.

Das wäre ja schlimm, wenn man neue Leute professionell ausbilden müsste, die sich vielleicht sogar noch gut auskennen. Nein niemals! Ach ja, und das Saufen wird weiterhin bei den Grundwehrdiener gelehrt, die Oberen dürfen weiterhin junge Leute wahl- und grundlos anschreien. Weiterhin wird es Spaßvideos geben, in denen wir wertvolle Taten sehen, bei denen die jungen Leute für das Leben lernen, wie z.B. das planlose erschießen von Tieren, Mut- und Wutübungen etc. .

Ein Berufsheer und ein freiwilliges soziales Jahr würde anstatt des Zwangszivildienstes neue Berufsbilder entstehen lassen. Aber genau das mag die Wirtschaftspartei eben nicht!

Keine Profis in allen Bereichen ist also die Prämisse! Wir Österreicher mögen eben keine schnellen Veränderungen!

Wolfgang Altrichter

(Nicht zu verwechseln mit Hrn. Josef Altrichter vom Magistrat Steyr, Anm. Red.)

 

Der Inhalt diese Leserbriefes wurde von der Redaktion nicht auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Redaktion dar. Für Rückfragen stehen wir per mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit zur Verfügung.

 

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