STEYR. Täglich werden im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr rund 600 PatientInnenund fast genauso viele MitarbeiterInnen mit Essen versorgt. Egal ob Frühstück, Mittag-voder Abendessen, die gesunde Küche steht bei allen Mahlzeiten an oberster Stelle. Die ...

Mitarbeiterinnen rund um Küchenchefin Erika Riener dürfen sich nun über die erhaltene
Auszeichnung „Gesunde Küche“ freuen. Spitalsküchen haben viele Vorgaben und besondere Herausforderungen zu meistern: Den
PatientInnen und auch den MitarbeiterInnen soll abwechslungsreiche, ausgewogene und
gesunde Kost angeboten werden. Zugleich gilt es, den jeweiligen Ernährungs- und
Diätempfehlungen jeder Patientin und jedes Patienten zu entsprechen. Und das Wichtigste:
Schmecken muss es!

Um die Auszeichnung „Gesunde Küche“ zu erhalten, haben Erika Riener und ihr Team den
Speiseplan zusätzlich noch einmal optimiert. Rezepturen wurden überarbeitet und an die
vorgegebenen Kriterien angepasst. So wird im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr täglich
frische Gemüsebrühe angesetzt und über Nacht gegart, die dann als Basis für Suppen und

Saucen dient. Salz und Zucker in den Speisen wurden nach und nach reduziert. Vollkorn-
produkte, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse sind fixe Bestandteile des Menüplans.

Süßspeisen, Teige und Aufläufe werden von Hand produziert und mit Bio-Produkten verfeinert.
Hochwertige Öle und Milchprodukte werden täglich verarbeitet.
Von den Kindern im Betriebskindergarten, über die PatientInnen bis hin zu den
MitarbeiterInnen – im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr steht die gesunde Küche auf allen
Speiseplänen. PatientInnen – sofern sie keine Diät benötigen – und MitarbeiterInnen können
täglich aus drei verschiedenen Menüs wählen.

„Neben leichter und gesunder Küche darf es aber auch mal ein Schnitzel oder etwas Deftiges
sein, denn auch in der gesunden Küche gilt: Abwechslung und die Menge machen es aus.“,
so Erika Riener.

Um den Speiseplan möglichst abwechslungsreich gestalten zu können, nehmen die
MitarbeiterInnen der Küche im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr regelmäßig an Schulungen
teil. Über den Tellerrand schauen und nicht stehen bleiben, ist die Devise des gesamten
Teams. Alle zwei Jahre werden die Speisepläne, die Rezepturen und die Einhaltung der
Kriterien vom Land Oberösterreich überprüft, damit die Auszeichnung „Gesunde Küche“
weiterhin aufrechterhalten bleiben kann.