STEYR. Getestet - Geübt - Gesund? Unsere Vorstellung von 3G gibt euch die Möglichkeit, festzustellen wie es um euch steht und wie ihr gezielt etwas zur Verbesserung unternehmen könnt. Ganz ohne Zwang und frei von Druck und Zweifeln. Genau so wie es für euch passt. In eurem Tempo und eigenverantwortlich ...

Ein paar kleine Vorgaben - oder besser gesagt Übungskriterien - wollen wir euch aber trotzdem mitgeben, damit die investierte Zeit auch den größtmöglichen Gewinn abwirft.

Vor den beiden Trainingsblöcken sollt ihr euch entsprechend vorbereiten. 3-5min Bauchatmung hilft euch abzuschalten und mental einzustimmen. Je 30-60sec Faszienpflege an der Brustwirbelsäule sowie den wichtigsten Beinmuskeln verbessert die Gleitfähigkeit des Gewebes und löst Verklebungen und Verfilzungen. Die Dehnungen unterstützen diesen Effekt und gewährleisten die nötige Beweglichkeit für die anschließenden Trainingsblöcke (siehe Ganzkörpermoblisation aus der Folge #17).

Dann solltet ihr die beiden Übungsblöcke abwechselnd trainieren. Das gewährleistet einen hohen Lerneffekt, und gestaltet das Training auch interessanter und kurzweiliger. Jeden 2. Tag, mindestens jedoch 2 Übungseinheiten pro Woche sind ein absolutes Minimum. Praktiziert sowohl in Block 1, als auch in Block 2 alle Übungen und beginnt mit 2 Serien zu je 10 Wiederholungen. Baut innerhalb jedes Blockes die Übungsdauer durch Steigern der Wiederholungen langsam auf, bis ihr problemlos 3 Serien zu 20 Wiederholungen für jede einzelne Übung absolvieren könnt. Wenn ihr dann die Selbsttests wiederholt, sollten diese kein Problem mehr darstellen.

Solltet ihr euch weiter verbessern und eure Leistungsfähigkeit auf ein noch höheres Niveau bringen wollen, dürft ihr dann auch gerne mit zusätzlichen Gewichten, wie zum Beispiel Hanteln, Kettlebells oder auch Therabändern, arbeiten. Um sich weiterhin zu steigern sind weiterhin wenigstens 2 Trainigseinheiten pro Woche notwendig. Um die erreichte Leistungsfähgikeit zu erhalten genügt dann 1 Einheit in der Woche.

Die Bedeutung des Gehens wird auch im Sprachgebrauch deutlich wahrnehmbar. Alle möglichen Dinge, Situationen oder Verhaltensweisen gehen zu Ende, gehen gar nicht oder gehen uns auf die Nerven. Versucht einfach einmal das Wörtchen GEHEN aus eurem Sprachgebrauch zu entfernen. Geht das? Wenn man so möchte geht ohne Gehen gar nix und das trifft auch auf euer Bewegungssystem zu. Von den empfohlenen 10.000 Schritten pro Tag schaffen viele nicht einmal mehr die Hälfte, manche sogar nur ein Drittel oder weniger, mit weitreichenden Konsequenzen für Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-System und in weiterer Folge leidet natürlichj auch die Psyche.

Lasst es nicht so weit kommen und übernehmt Verantwortung für euren Körper. Schließlich habt ihr nur den einen, und der sollte bis ins hohe Alter so gut wie möglich funktionieren. Es ist nie zu spät etwas zu verbessern – mit der nötigen Achtsamkeit und Geduld schafft ihr das.