STEYR. Auch in diesem Jahr war die Ennstal-Classic, bei der es nicht nur großartige Fahrzeuge und Promis zu bewundern gibt, zu Gast am Steyrer Stadtplatz. Die beliebte Veranstaltung ist auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für unsere Region ...

Mit den Autos von einst auf den Straßen von heute: das ist die Ennstal-Classic die einen Höhenflug angetreten hat, wie er bei der ersten Ausgabe im Jahre 1993 mit 35 Autos nicht abzusehen war. Seit der Premiere ist Gröbming im Ennstal die „Radnabe“ um die sich alles dreht. Walter Röhrl war der erste Sieger und was in seinem „Windschatten“ ins Ennstal kam waren Weltstars wie Sir Stirling Moss, Sir Jackie Stewart, Niki Lauda, Sebastian Vettel, Rowan Atkinson, Patrick Dempsey und Brian Johnson.

Die Ennstal-Classic löst für die Teilnehmer ein Rückfahrticket in die Jugend, sie steht für pures Autofahren auf den schönsten Alpenstraßen Österreichs mit elitären Autos in einer durch Leidenschaft geprägten Atmosphäre von Gleichgesinnten.

Autofahren im letzten Paradies
Die Ennstal-Classic läuft durchwegs auf asphaltierten Straßen. An beiden Fahrtagen sind jeweils rund 450 km abzuspulen. Die Ennstal ist keine Schnauferl-Ausfahrt und keine Mathematik-Schularbeit, sondern ein Wettbewerb, der in den Cockpits die Spannung hochhält und in den bis zu 20 km langen Sonderprüfungen die Entscheidungen herbeiführt.

Der 40 km/h Schnitt für die Epochen I und II, sowie der 50 km/h Schnitt für die Epochen III und IV werden in geheimen Messpunkten überwacht, von dort wird ein Zeitsignal an die zur Startnummer codierten Transponder-Box abgegeben, die jedes Auto an Bord hat. Zusätzlich stehen Sonderprüfungen mit Lichtschranken am Programm. Gewertet wird die Abweichung in Hundertstelsekunden von den Sollzeiten. 1/100 = 1 Strafpunkt. Je weniger Punkte, desto besser. Erlaubt sind ausschließlich mechanische Zeit- und Wegstreckenzähler!

10-Millionen-Euro-Wirtschaftsfaktor
Gestern (Freitag 26. Juli), war die Ennstal-Classic - wie jedes Jahr - zu Gast am Steyrer Stadtplatz. Nicht nur für die Region Steyr ist der Event viel mehr als nur ein Augen- und Ohrenschmaus. Die in Zahlen gefassten Fakten sind beeindrucken:

  • über 100.000 Fans an der Strecke während des Prologs und Marathons
  • eine Umwegrentabilität von rund 10 Millionen Euro
  • mehr als 20.000 zusätzliche Nächtigenden in der Region
  • ein kumulierter Medienwert von über 3 Mio. Euro (Observer)
  • ein Event, zu dem jährlich über 190 Medienvertreter akkreditiert sind
  • ein internationales Teilnehmerfeld aus über 20 Nationen

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