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8.März.: Weltfrauentag: Stollen der Erinnerung geöffnet

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soll an diesem Tag im Mittelpunkt stehen.

Die Französin Paulette Callendreau kam mit 21 Jahren im März 1943 nach Steyr in das Dunkelhof-Lager - heute in der Waldrandsiedlung. Sie war Sekretärin und Stenotypistin und lebte mit Ihrer Mutter in Nizza. Was es bedeutete als Zwangsarbeiterin in den Steyr-Werken eingesetzt zu sein, konnte sie sich anfangs überhaupt nicht vorstellen.

Ihre Briefe, die erst kürzlich übersetzt wurden, zeugen von der Sorge um ihre Angehörigen und der Sehnsucht wieder nach Hause zu kommen. Sie beschreibt ihren Tagesablauf in Steyr und wünscht sich Seife und Waschmittel von zu Hause. „Wegen Geld, ich weiß nicht, wie viel ich verdiene.

Wir wissen nichts und dann wurde alles, was man uns bis jetzt gegeben hat, einbehalten und das sind ziemlich viele Dinge. Zudem gibt es am Samstagabend und Sonntagabend nichts zu essen, d.h. man gibt uns mittags eine zusätzliche Scheibe Mortadella.“ Im Februar 1944 kam sie bei einem Bombenangriff auf die Steyr-Werke ums Leben.

Die Mutter erfuhr erst vier Monate später vom Tod ihrer Tochter. Am Steyrer Friedhof existiert bis heute ihr Grab. 2012 besuchten Angehörige ihr Grab in Steyr und die Waldrandsiedlung, wo einst das Dunkelhof-Lager stand.

Der Eintritt beträgt 7.- Euro (ermäßigt 5.- Euro). Aufgrund der Temperatur im Stollen - ca. 8°-12° Grad - wird warme Kleidung empfohlen.

Foto von Paulette Callendreau

 

 

Kommentare  

 
# Die Zwangsarbeitszeiten wiederholen sichWadlbeisser 2017-02-27 14:29
Während im zweiten Weltkrieg die Zwangsarbeiter bis zu 13 Stunden arbeiten mussten verkaufen uns die Arbeitnehmer inkl. der Regierung im Jahr 2017!!! den 12 Stundenarbeitstag ohne Überstundenzahlung als Errungenschaft der "flexiblen" Arbeitszeit zum Hungerlohn!!! :-x
Vor 70 Jahren hieß das Zwangsarbeit im Jahr 2017 flexible Arbeitszeit!!! :-x
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# UppsWadlbeisser 2017-02-27 16:02
"Arbeitgeber" ist richtig!! Sorry
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# ?????? 2017-02-28 12:01
Und was hat das jetzt mit dieser Gedenkveranstaltung zu tun ???
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