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Ich bin geduldiger geworden: 19-jährige Steyrerin leistet freiwilliges Sozialjahr

STEYR. Sabrina Gruber aus Steyr ist eine von 120 jungen OberösterreicherInnen, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen. Die 19-Jährige folgt einer Idee, die heuer genau 50 Jahre alt wird: Sie leistet einen Freiwilligen-Dienst in einer Sozialeinrichtung ...

„Mein Einsatz im Heilpädagogischen Hort der Caritas macht mir viel Spaß – und ich sammle Erfahrungen für meinen späteren Beruf“, erzählt die Steyrerin, die Lehrerin werden will. Wer sich für ein FSJ interessiert, kann sich ab sofort für den nächsten Einsatz, der im Herbst 2018 startet, anmelden. Die Caritas OÖ bietet viele verschiedene Einsatzgebiete an.

Zwischen der Matura und dem Studium wollte Sabrina Gruber eine Pause. Gleichzeitig wollte sie Erfahrungen sammeln, die sie für ihren späteren Beruf brauchen kann. Das FSJ hat sich dafür perfekt angeboten. Nach Bewerbung und Auswahlverfahren begann sie im vergangenen September im Heilpädagogischen Hort 1 im Kompetenzzentrum für Hör- und Sehbildung der Caritas in Linz: „Die Zeit mit den Kindern ist eine Bereicherung. Es macht mir Spaß mit ihnen zu spielen und ich habe jede Menge von den Caritas-MitarbeiterInnen gelernt, was den Umgang mit mehrfach- und sehbeeinträchtigten Kindern betrifft.

Sogar die Gebärdensprache kann ich jetzt ein wenig.“ Aber nicht nur die Kinder und die Caritas- MitarbeiterInnen profitieren von Sabrina Grubers Engagement. Mit der Aufgabe ist die junge Frau persönlich in den letzten Monaten gewachsen: „Ich bin geduldiger geworden, das braucht man. Und ich lasse die Kinder länger selbst etwas ausprobieren und will ihnen nicht gleich helfen, wenn sie etwas nicht sofort schaffen.“

Als sich die Steyrerin für das Freiwillige Soziale Jahr entschied, war ihr von Anfang an klar, dass sie mit Kindern arbeiten möchte. FSJ-Einsatzstellen bei der Caritas OÖ gibt es aber auch in vielen anderen Bereichen wie beispielsweise in Einrichtungen für alte Menschen oder Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wesentlich ist im Freiwilligen Sozialen Jahr, dass die jungen Menschen pädagogisch und fachlich begleitet werden. Einerseits von den ausgebildeten Fachkräften bei der Caritas, andererseits von den MitarbeiterInnen vom Verein zur Förderung freiwilliger sozialer Dienste. Es gibt Seminare und Exkursionen, in denen sich die Jugendlichen mit ihren Erfahrungen auseinandersetzen.

So wie Sabrina Gruber entscheiden sich 80 Prozent der Freiwilligen im Anschluss an das FSJ für eine Ausbildung in einem sozialen oder pädagogischen Beruf. Viele Fachhochschulen oder Studienrichtungen, denen einschlägige Praxiserfahrungen ihrer Studierenden wichtig sind, sehen bei der Aufnahmeentscheidung das FSJ als wesentliche Zusatzqualifikation.

 

Fakten zum FSJ
Für das FSJ können sich alle im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bewerben. Die Einsatzdauer ist 10/11 Monate (max. 34 Stunden/Woche).

Die Teilnehmenden sind sozialversichert, bekommen das Jugendticket für den öffentlichen Verkehr, freie Verpflegung und Unterkunft. Das FSJ ist als Zivildienst anrechenbar. Das Taschengeld beträgt 245 Euro/Monat.

Koordiniert wird das FSJ seit 1968 vom Verein zur Förderung sozialer Dienste. In diesen 50 Jahren haben mehr als 2400 junge Menschen aus Oberösterreich das FSJ absolviert. Infos und Kontakt auf www.fsj.at.

 

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