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GROßRAMING. Heute, Freitag 15. Juni 2018 wurde die FF Großraming zum 4-mal innerhalb 3 Wochen zu einem Öleinsatz gerufen. Alarmiert hat Feuerwehrkommandant Thomas Kerschbaumsteiner selbst...

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Probleme mit Schleimhäuten bei Krebstherapie Aufklärung mildert Beschwerden

STEYR. Eine typische, besonders belastende Nebenwirkung der Chemo- bzw. Strahlentherapie sind Schleimhautentzündungen. Dabei können alle Schleimhäute des Magen-Darm-Kanals, von der Mundhöhle bis zum Enddarm, betroffen sein. Besonders belastend sind Entzündungen der Mundschleimhaut, ...

... des Rachens und der Speiseröhre. Oft schränken Betroffene – aufgrund starker Schmerzen – das Essen und Trinken deutlich ein, was Lebensfreude und Energie zusätzlich mindert.

Rund 40 Prozent der Patientinnen und Patienten sind bei einer Krebstherapie von Schleimhautschäden betroffen. Grund dafür sind die verwendeten Zytostatika, die das Zellwachstum hemmen. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass es bei den Nebenwirkungen einen gravierenden Unterschied macht, ob man auf eine lückenlose Mundhygiene achtet. „Durch das Sinken der körpereigenen Abwehrkräfte im Laufe der Therapie, wird der Körper anfälliger für Infektionen und es kann zu Veränderungen der Mundschleimhaut kommen“, erklärt Pflegespezialistin DGKP Andrea Seiringer vom LKH Steyr. „Daher sollte man während der Krebstherapien besonders sorgfältige Mundhygiene betreiben. Das heißt, die Zähne sollten mindestens zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden. Auch Mundspülungen – besonders nach den Mahlzeiten – sind empfehlenswert.“

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, die Patient/-innen bereits zu Beginn der Krebstherapie auf diese möglichen Nebenwirkungen hinzuweisen. „Zum einen erkennen die Betroffenen die Beschwerden somit schneller und wir können früher entgegenwirken, zum anderen fühlen sie sich so besser in dieser schweren Zeit begleitet“, bekräftigt die Pflegeexpertin.

Entzündungen rechtzeitig vorbeugen
Neben der gesteigerten Mundhygiene empfiehlt es sich, bei Mundtrockenheit viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken, zuckerfreie Kaugummis zu kauen und „feuchte“ Speisen, wie Suppen oder Eintöpfe, zu essen. „Außerdem gilt: Viele kleine Mahlzeiten sind oft besser als wenige große“, betont Andrea Seiringer. „Und es soll generell viel getrunken werden, mindestens 1,5 bis zwei Liter täglich.“ Äußere schädigende Einflüsse – wie Nikotin, Alkohol, Fruchtsäfte, Säuren, Zucker, scharfe Gewürze oder extreme Temperaturen der Speisen (sehr heiß oder kalt) – gilt es hingegen zu meiden. Dafür regen manche Gewürze, den Speichelfluss an. Dazu gehören etwa Selleriewurzel, Aniskörner oder Gewürznelken. Auch Vitamin A unterstützt den Aufbau und die Erhaltung der Schleimhaut. Doch auch Präparate, die als „künstlicher Speichel“ bezeichnet werden, können Abhilfe schaffen. Sie enthalten Stoffe, die einen schützenden Film auf der Mundschleimhaut bilden.

Pilzerkrankung durch Krebstherapie
Oft kann es bei einer krebstherapiebedingten Mundschleimhautentzündung auch zu einer Pilzinfektion kommen. Insbesondere, wenn mit Kortisonpräparaten therapiert wird. Der Pilzbefall zeigt sich durch weiße, fleckige Beläge, die abgewischt werden können. Darunter ist die Schleimhaut meist deutlich gerötet. Diese Pilzinfektionen können mit lokalen Spülungen oder Tabletten in kurzer Zeit gut behandelt werden.

Bildquelle: gespag (honorarfrei)
Bild 1: DGKP Andrea Seiringer, Pflegespezialistin am LKH Steyr.



Bild 2: Pflegexpertin DGKP Andrea Seiringer (links im Bild) im Gespräch mit Mag. Peter Flink, Geschäftsführer der OÖ Krebshilfe.

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