25 .03. 2017 um 02:58 Uhr

Entertainment-Tipp

Get Adobe Flash player

Personal-Tipp

Bike-Tipp

Newsblog

STEYR. Durch mehrere Aktionen konnten Schüler und Schülerinnen der 3. Fachschulklasse Spendengelder lukrieren, die sie im Rahmen einer Informationsveranstaltung an den Verein „fishnet ...

Weiterlesen...

Join us @facebook

Login/Registrieren

Wer ist online

Aktuell sind 3920 Gäste und keine Mitglieder online

Immobilien-Tipp

Friseur-Tipp mit Herz

Kultur & Society

STEYR. Der Automobil-Zulieferer Burg Design ist ein bedeutender Arbeitgeber und eines der Vorzeige- Unternehmen im Wirtschaftspark Stadtgut. Das Unternehmen besteht heuer seit 40 Jahren. „Ich gratuliere zu diesem Jubiläum ...

Weiterlesen...

Wirtschaft & Politik

STEYR. Ob Wasserfall- oder agiles Projektvorgehen, beide haben eines gemeinsam und das wurde beim Smart Innovation Steyr Praxistag „Projektmanagement im Wandel“ am 20. März 2017 im TIC Steyr verdeutlicht. Vier Unternehmen ...

Weiterlesen...

Sport

STEYR. Am Samstag um 19 Uhr traf man auf den bisher noch unbekannten Gegner VCU Wiener Neustadt. Die Herren unter Trainer Franz Kaiser haben den Grunddurchgang, ebenso wieder VBC Steyr in der 2ten Bundesliga Nord, ...

Weiterlesen...

Fitness

FITNESS. Wir möchten dir heute ein paar wertvolle und einfache Tipps zeigen, wie du jeden Tag ganz einfach Fett das du zu dir nimmst, reduzieren kannst. Mit Hilfe dieser Tricks bietet sich dir eine einfache Möglichkeit, das Fett das du unbewusst über die Nahrung aufnimmst, drastisch zu reduzieren ...

Weiterlesen...

LESERBRIEF: Parkstrafen und Augenmaß

LESERBRIEF. Nicht nur die Steyrer sebst, nein, auch Besucher unserer schönen Stadt ärgern sich über die mangelnde, bisweilen nicht vorhandene Sensibiltät der Steyrer Parksheriffs. Einer machte seinem Unmut Luft, und schrieb eine Email an die Zuständige für Verwaltungsangelegenheiten, Karin Leutgeb ...

Liebe Frau Leutgeb,

auf der Webseite des Hotels Mader am Stadtplatz liest man den Satz: „Sie werden begeistert sein vom Zauber der Stadt.“ Wir waren begeistert. Meine Frau ist Italienerin und sagte, sie hätte noch nie eine so schöne Altstadt gesehen. Das will etwas heißen, wenn man Städte wie Florenz, Pisa, Lucca oder Bologna kennt. Wir waren fest entschlossen, einmal mit mehr Zeit und mit Freunden wiederzukommen. Aber die Parkraumbewirtschaftung hat unseren Entschluß ein wenig ins Wanken gebracht.

Denn: Wir haben absichtlich nicht im Zentrum, sondern in der Bahnhofstraße im Ennsdorf geparkt, auch ordentlich einen Parkschein von 13:41 bis 15:41 gelöst, dann die Altstadt zu Fuß erkundet und die hervorragende Gastlichkeit des Restaurants Mader genossen. Leider haben wir die Dauer des Rückwegs zum Auto unterschätzt. Um 16:07 haben wir das Auto erreicht. Ergebnis: Für eine Überschreitung von 22 Minuten (Gegenwert ca 30 Cent) fanden wir einen Strafzettel über 25 Euro vor (in der Anlage Parkschein und Organstrafverfügung).

Nun sehe ich ja ein, daß die Mißachtung von Parkregelungen streng bestraft werden muß. Aber vielleicht wäre den Überwachungsorganen doch ein bißchen Augenmaß und eine Güterabwägung nahezulegen? Daß ich mit dem Gehen ein Problem habe, konnte das organstrafverfügungsausfertigungsbefugte Organ ja nicht wissen. Daß es sich um ein ausländisches, vollgepacktes Fahrzeug auf einer längeren Reise handelt, war jedoch zu erkennen. Nun gebe ich zu bedenken: Die Stadt hat mit der besagten Verfügung 25 Euro eingenommen. Wieviel würde die lokale Tourismuswirtschaft und der Einzelhandel umsetzen, wenn vier oder sechs Personen ein verlängertes Wochenende in Ihrer wunderschönen Stadt verbrächten, es sich da gut gehen ließen und – auch das ist nicht zu verachten – zum positiven Image der Stadt beitrügen? Und wieviel, diese Schätzung überlasse ich Ihnen, würde die Stadt dafür an Steuern einnehmen?

Unsere Begeisterung hat sich ganz kräftig abgekühlt, und das liegt an der Kälte, mit der die Strafe exekutiert wurde. In eine Stadt, die einen kalten, bürokratischen und unfreundlichen Eindruck macht, kommt man nicht gern, da wird auch eine noch so überzeugende Tourismuswerbung wenig ausrichten. Vielleicht wollen Sie sich darüber, wie man von fernher anreisende Gäste anzieht, einmal mit dem Tourismusverantwortlichen, Herrn Armbrüster, unterhalten? Dazu eine Anregung: In anderen Städten ähnlicher Struktur (und mit ähnlichen Parkplatzproblemen) wird bei geringfügigen Überschreitungen der Parkzeit den Fremden eine freundliche Verwarnung hinter den Scheibenwischer des Fahrzeugs geklemmt. Wenn der Fahrer die Ermahnung über eine gewisse Zeitspanne absichtlich ignoriert, läßt sich ja dann noch immer eine Geldstrafe verhängen. Vielleicht wäre so ein System für die Stadt von Vorteil? Eine Win-win-Situation?

Dietmar Polaczek
Kulturkorrespondent

Der Inhalt dieses Leserbriefes wurde von der Redaktion nicht auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Redaktion dar. Für Rückfragen stehen wir per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit zur Verfügung.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren