LESERBRIEF. Während in Steyr das Stadtzentrum immer mehr ausstirbt, wird in den Randbereichen der Stadt umso mehr investiert. Neue Einkaufszentren, Burgerbuden und eine vierspurige "Stadtautobahn" am Tabor/Resthof werden der Stadt ein neues Gesicht geben. Der Gipfel dieser Verrücktheiten ist die Westspange ...

Diese wird dann das Bild noch abrunden, als frischer Anreiz, noch mehr Autos und LKWs nach Steyr zu locken. Das geht allerdings nur auf Kosten der Natur und Steyr wird sich einen der vorderen Plätze beim Bodenverbrauch und dessen Zerstörung sichern. Aber egal, Hauptsache wir können aufs Gas steigen. Noch. Wir, vom Verein Grüngürtel statt Westspange, sehen das, wie mittlerweile viele andere Steyrerinnen und Steyrer, aber anders.

Darum haben wir anlässlich von Probebohrungen für das Projekt Westspange beim Steyrer Landwirt Hutsteiner zu einem Sparziergang geladen, um wieder einmal in Erinnerung zu rufen, was mit der Westspange zerstört wird, nämlich Lebensqualität. Es geht hier nicht um persönliche Befindlichkeiten einiger Anrainer, sondern um die Erhaltung eines öffentlichen Guts, das als Naherholungsgebiet einem jeden Steyrer zusteht.

Die Steyrer Politik will eine autogerechte Stadt gewährleisten, wir kämpfen für eine Stadt, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Heute habe ich als Vereinsobmann wieder erleben dürfen, dass wir im Kampf gegen die Westspange nicht alleine sind. Das gibt Hoffnung und Kraft, weiter für unsere Ziele zu kämpfen.

Ein Leserbrief des Vereines "Grüngürtel statt Westspange".

Der Inhalt dieses Leserbriefes wurde von der Redaktion nicht auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit geprüft und stellt nicht notwendiger Weise die Meinung der Redaktion dar. Für Rückfragen stehen wir per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit zur Verfügung.