LESERBRIEF. Vor einigen Monaten wurde ich von einem Strassenmusiker gebeten, gegen ein Verbot seiner Tätigkeit in Steyr zu unterschreiben. Das tat ich dann auch. Ich wusste nichts von der Initiative der Anrainer zur Regulierung der Strassenmusik, die kein Verbot anstrebte ...

Ich kann dieses Anliegen sehr gut verstehen, da ich mich selbst von den vielen "Aktivitäten" in der Enge zunehmend belästigt fühle. Es geht da nicht um qualitative Musik. Diese hat in jeder Stadt seinen Platz.

Vielmehr geht es um als Musiker getarnte Bettler, die uns mit schrillem Gesang und falschem Spiel belästigen. Dazu gesellen sich noch normale Bettler und Keiler für diverse Organisationen und Anliegen. Selbst gute Musik, dich sich aber andauernd wiederholt, ist für das Ohr eine Belästigung.

Dies alles spielt sich vorwiegend in der Enge ab und ist für die betroffenen Anrainer ein Alptraum.

Den Irrtum meiner Unterschrift möchte ich auf diesem Wege zurücknehmen und vielmehr bekunden, dass ich mit der gegenwärtigen Verordnung zufrieden bin.

Ich bitte den Bürgermeister und die Gemeinderäte, für die Beibehaltung dieser Verordnung zu stimmen.

Alle, die auswärts wohnen und eine Änderung wollen, sollen sich einmal überlegen, ob sie diese Zustände vor der eigenen Haustüre wollen.

Die Belästigung soll auf die ganze Stadt aufgeteilt und nicht allein den Anrainern der Enge zugemutet werden. Weiters soll sie einer zeitlichen Regulierung unterworfen sein.

Christian L.

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