STEYR. Am Ostersonntag (21. April) wurden gegen 17.20 Uhr die Löschzüge 2 und 4 der Freiwilligen Feuerwehr Steyr zu einem Küchenbrand alarmiert. Bei der Alarmierung wurde mitgeteilt, dass der Brand bereits gelöscht, jedoch das Gebäude noch stark verraucht sei ...

Beim Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges stiegen noch dicke Rauchschwaden auf. Sofort wurden die im Eingangsbereich angetroffenen Personen, welche bereits erfolgreiche Löschmaßnahmen setzten in Sicherheit gebracht. Anschließend gingen zwei Trupps mit schwerem Atemschutz in die verrauchte Wohnung im Erdgeschoss vor, um mit der Wärmebildkamera etwaige Glutnester zu lokalisieren. Zusätzlich wurde das Gebäude mit mehreren Hochleistungslüftern überdruckbelüftet. Nach rund einer Stunde war die Wohnung gesichert, die Arbeiten abgeschlossen und beide Löschzüge konnten wieder einrücken.

Trotz des erfolgreichen Löschens der Bewohner hatten sich diese einem hohen Risiko für Leib und Leben ausgesetzt. Insgesamt wurden 5 Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Notarzt- und Sanitäterteam des Roten Kreuzes übergeben und in das Landeskrankenhaus Steyr gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Steyr bedankte sich beim Roten Kreuz und der Polizei Steyr für die reibungslose Zusammenarbeit während der Einsatzabwicklung.