REICHRAMING. Nach zwei Jahren ist das Abenteuer 1. Judo Bundesliga vorbei. In der 8. und letzten Runde des Grunddurchganges kam es zum direkten Duell zwischen Askö Reichraming und der Judo Union Pinzgau um den Verbleib in der höchsten Judoliga ...

Ohne Legionäre und Daniel Leutgeb (Vorbereitung für U21 WM) ging die Reise ins Raurisertal zum aktuellen „noch“ Tabellenletzten. Mit voller Besetzung wäre ein Sieg gegen Pinzgau durchaus möglich gewesen.

Was nämlich drinnen ist mit zwei Legionären bewies man in der vorletzten Runde zu Hause gegen Sanjindo. Vor Heimpublikum zeigte man mit einem Sieg eindrucksvoll, was möglich wäre in der Bundesliga. Genau da sind wir am Punkt. WÄRE! Dem vergleichsweisen kleinen Verein, fehlen leider die finanziellen Mitteln um in der höchsten österreichischen Judoliga dauerhaft zu bestehen. Stärkere Legionäre die für Punkte garantieren, kosten mehr Geld. Sponsoren für die Finanzierung fehlen. Weiters können, aus den eigenen Reihen, Ausfälle nicht so einfach kompensiert werden. So entschied sich der Verein für den Gang in die 2. Bundesliga und nahm damit die hohe Niederlage in Rauris in Kauf.

Zur Partie selbst, wo es ja auch ein Ergebnis gab, das mit 13:1 für Pinzgau für uns zur Bedeutungslosigkeit wurde. Den Ehrenpunkt für die Reichraming machte ein starker Michael Starzer -81kg.

Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf unsere Jungs, die es geschafft haben, in der 1. Bundesliga mitzumischen. Welcher Dorfclub kann von solchen Erfolgsgeschichten berichten. So hatten wir die Möglichkeit, gegen große nationale und internationale Judogrößen zu kämpfen. Die Mannschaft wird gestärkt mit diesen Erfahrungen in der 2. Bundesliga wieder voll angreifen.

Der Judoverein Reichraming hofft ab dem Frühjahr 2020 (wieder in Ternberg) auf die großartige Unterstützung der zahlreichen Fans.

Fotos © Sellner Photoraphy

 

Judonachwuchs zeigt beim Colop Masters auf
Mit 4x Gold, 2x Silber und 6x Bronze schafft man es bei der 27.Auflage des int. Colop Masters in Wels in der Vereinswertung auf den großartigen 3.Platz. Insgesamt nahmen am Turnier 320 Judokas aus 48 Vereinen und acht Nationen teil.

Stark in Form weiterhin die U16, wo man mit Tanzila Muntsurova, Florian Kölzer, Emily Starzer und Marcel Landerl 4 Klassensiege holt. Mit Isabella Stögmann und Rama Bleona schaffen es noch zwei weitere Nachwuchsjudokas bis ins Finale, mussten jedoch dort eine Niederlage hinnehmen. Dazu kommen noch sechs Bronzemedaillen für Stefan und Hanna Stögmann, Marco Landerl, Luca Gassenbauer, Mohamed Muntsurov und Clemens Pichler. Leider ohne Platzierung blieben dieses mal Carina Klaus-Sternwieser, Kilian Ahrer, Ahmed Muntsurov und Nico Gassenbauer.

Fotos © Pichler Toni