STEYR. Nach knapp eineinhalb Jahren trennte sich der SK Vorwärts nun von seinem Trainer. Für viele, einschließlich Wahlmüller selbst, kam diese Entscheidung sehr überraschend. Bei einem persönlichen Gespräch wurde Wahlmüller über den Entschluss des Vereines informiert ...

Die Mitteilung traf den scheidenden Trainer sehr unvorbereitet. „Wenn man mit so viel Leidenschaft und Herzblut bei einer Sache ist, tut das schon sehr weh, wenn es aus heiterem Himmel auf einmal vorbei ist“, so Wahlmüller. Auch der Abschied von der Mannschaft sei sehr emotional gewesen, da auch diese die Entscheidung sehr überrascht hat.

Der vom Verein genannte Hauptgrund für die Trennung liege darin, dass man „neue Impulse“ setzen und die sportliche Entwicklung vorantreiben wolle. In einer offiziellen Pressemeldung des SK Vorwärts wurden außerdem fehlende Lösungsansätze für die Gestaltung der Spiele an gesprochen sowie die nachlassende defensive Stabilität.

Erst im April wurde der Vertrag des nunmehr Ex-Trainers von 2021 auf 2022 verlängert. Diese Vertragsverlängerung muss er zwar nicht aussitzen, allerdings möchte er seine volle Kraft und seine Ideen gut investieren können und deswegen „nicht irgendeine Aufgabe annehmen“.

In der vergangenen Saison konnte man mit einer guten Defensive den 7. Tabellenplatz belegen. An diese Erfolge konnte man in der Saison 2020/21 leider nicht anknüpfen. Durch die Verpflichtung vieler neuer, junger Spieler und der schwierigen, coronabedingten Vorbereitung waren die Ergebnisse noch etwas durchwachsen.

Melanie Gelsinger für e-steyr.com