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Scheiblehner bleibt bei Vorwärts

STEYR. "Ein Abgang von Gerald Scheiblehner wäre für den Verein ein herber Verlust gewesen. Er hat in den letzten zweieinhalb Jahren mit uns gemeinsam sehr viel aufgebaut. Wir hätten nicht nur ...

einen neuen Trainer, sondern auch einen neuen Sportlichen Leiter gebraucht", sagt Präsident Reinhard Schlager. Dass Scheiblehner letztlich das sportlich und finanziell lukrative Angebot von Blau-Weiß Linz abgelehnt hat, spricht für die Mannschaft und das Umfeld beim SK Vorwärts. "Wir sind sehr glücklich, dass es so ausgegangen ist und wollen jetzt gemeinsam in die Zweite Liga", so Schlager.

Bauchgefühl hat entschieden

Am Ende hat das Herz Ja zu den Rot-Weißen gesagt. "Ich habe sehr viele wertschätzende Rückmeldungen von den Fans, den Trainerkollegen, der Mannschaft, des Vorstands und des Wirtschaftsbereits erhalten und kann nicht alles zerstören, was wir gemeinsam aufgebaut haben", betont Scheiblehner, der letztlich auch die Mannschaft nicht im Stich lassen wollte. "Mein Bauchgefühl sagt, dass ich mit dem Verbleib die richtige Entscheidung getroffen habe."

Die Absage an Blau-Weiß Linz ist dem 40-Jährigen alles andere als leicht gefallen, hatte er doch die tolle Möglichkeit eine Profimannschaft zu übernehmen. "Es ist eine große Wertschätzung meiner Arbeit, dass mir als Amateur-Trainer einer von nur 20 Plätzen in Österreich angeboten wurde. Bei Blau-Weiß herrschen sehr professionelle Trainingsbedingungen, außerdem hätte ich als Linzer bei einem Linzer Großklub arbeiten können", so Scheiblehner.

Trainer in der Ersten Liga zu sein, hätte zudem die Chancen erhöht, im Frühjahr 2018 in den Kurs für die UEFA-Pro-Lizenz aufgenommen zu werden. Außerdem hätte der 40-Jährige in seinem Job bei der OÖGKK die Stunden reduzieren können, hätte nicht mehr Vollzeit gearbeitet. "Durch den Wegfall der Doppelbelastung wäre das mehr Lebensqualität gewesen", so der Vorwärts-Coach.


Gerald Scheiblehner    Foto: (c) SKV

 

 

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