STEYR. Der Verein Grüngürtel statt Westspange rechnet vor, dass die neue Steyrer Westspange täglich zusätzlich 25.000 Fahrten und 19 Tonnen C02 generieren würde. Etwa 3,5 ha werden zuasphaltiert ...

Einmal mehr Klima … Mut zum Handeln von allen!

Das Problem der von Menschen verursachten Klimaveränderung ist dramatisch, nach alldem was offensichtlich von zahlreich Wissenschaftlern errechnet und prognostiziert wird. Die Folgen sind Zerstörung, Vernichtung und Tod für die natürliche Lebenswelt und deren Lebewesen einschließlich uns Menschen. Wem ist wohl nicht klar, dass es dringend Maßnahmen braucht. Aber - und das ist schon schwerer zu begreifen -, es braucht einschneidendes, vielfältiges sowie ganz konkretes Handeln, vor allem auch an jedem einzelnen Ort!

 

25.000 Fahrten und 10 Tonnen C02 täglich

"Eine dieser konkreten Gegenmaßnahmen wäre die Westspange Steyr nicht zu bauen! Denn sie generiert zusätzlich 25.500 Fahrten täglich mit etwa 19 Tonnen C02 Schadstoffausstoß für die Region im gemischten PKW/LKW Betrieb. Sie verbraucht und versiegelt Agrarflächen wovor selbst Wirtschaftsunternehmen wie die Hagelversicherung eindringlich abraten. Etwa 3,5 ha werden zuasphaltiert und ein Vielfaches an Feldern und Naturflächen für die gesamte Trasse verbraucht. Keine Frage, allein (!) mit dem Nichterrichten dieser nicht nur für Steyr schädlichen Straße wird man kein Klimaproblem lösen. Aber es wird wohl in der Summe der überlebensnotwendigen Maßnahmen ein unverzichtbarer Mosaikstein sein", so der Verein in seiner aktuellen Presseaussendung.

"Wir müssen uns schleunigst damit anfreunden, dass wir einiges vor allem in Richtung Verkehrs- und Energiewende bewegen müssen, um den eignen Lebensraum erhalten zu können. Darum sind wir dringendst zur Einsicht und zum mutigen Handeln aufgefordert. Nicht allein nach dem minimalistischen Motto „fangen wir bei uns selber an“, sondern aufgrund des Leitsatzes der Vernünftigkeit: Packen wir es alle gemeinsam an! Jeder an seinem Ort und alle an jedem Ort."

Webtipp: www.westspange.at