STEYR. Der oö. SPÖ-Spitzenkandidat zur EU-Wahl, Hannes Heide, hat am 15, Mai Steyr besucht. Auf dem Programm: Ein Besuch im Betreuten Wohnen Sonnenwiese, ein Treffen mit SPÖ-Repräsentantinnen und -repräsentanten sowie eine Diskussion ...

mit Interessierten über die EU. „Das Betreute Wohnen, welches direkt dem Alten- und Pflegeheim Ennsleite angeschlossen ist, zählt zu den Vorzeige-Einrichtungen in unserer Stadt, sie ist beispielhaft in Oberösterreich und sollte auch auf EU-Ebene als empfehlenswerte Senioren- Wohneinrichtung bekannt sein“, so Steyrs Bürgermeister Gerald Hackl.

Siernings Bürgermeister Manfred Kalchmair kennt und schätzt Hannes Heide als versierten Amtskollegen einer Stadt in einem ländlichen Landesteil, Hannes Heide ist Bürgermeister von Bad Ischl. Kalchmair: „In unserer Region ist eine Intensivierung der Leader-Programme anzustreben, die auch von der EU mitfinanziert werden. Vor allem für Photovoltaik und im gesamten Energiebereich empfehle ich der EU mehr Engagement für unsere Region - generell auch zum Thema Landflucht, was im südlichen Ennstal spürbar ist.“ Gerald Hackl und Manfred Kalchmair: „Hannes Heide wird das Sprachrohr der Städte, Gemeinden und der ländlichen Regionen in der EU sein.“

„Als Bürgermeister bin ich nahe bei den Menschen und bekomme sofort mit, was ihnen am Herzen liegt. Meine Bürgernähe - und auch die Beispiele und Empfehlungen aus der Steyrer Region - werde ich nach Brüssel mitnehmen“, so Hannes Heide. Gerade auch die ländlichen Regionen bräuchten eine starke Vertretung und dort müsse die EU wieder wirklich spürbar werden, so Heide, und auf jeden Fall werde er seine Lederhose und seinen Dialekt auch nach Brüssel mitnehmen.

Manfred Kalchmair, er ist auch Landesvorsitzender des sozialdemokratischen Gemeindevertreter-Verbandes (GVV), und Gerald Hackl sicherten Hannes Heide die volle Unterstützung der Bezirks-SPÖ zu.

Es geht am 26. Mai auch um eine Richtungsentscheidung. „Was eine Anti-Europa-Politik und die Öxit-Strategie der FPÖ an Schaden anrichten kann, sehen wir gerade in Großbritannien. Der Brexit führt zu Chaos, Unsicherheit und Wirtschaftskrise“, sagt Hannes Heide. Dann gibt es die Konservativen, die den Rechtsnationalisten tatenlos zuschauen und so weitermachen wollen wie bisher. „Die Konservativen sind für die großen Konzerne da. Jene, die wenig Geld und Macht haben oder einer Minderheit angehören, sind ihnen egal“, machen Hannes Heide, Gerald Hackl und Manfred Kalchmair aufmerksam.