STEYR. 38,33 Prozent in Steyr sind im Vergleich absolut top. Angesichts der um mehr als 14 Prozent gestiegenen Wahlbeteiligung ist dieses lokale Ergebnis noch wertvoller, so Vogl ...

Auch Steyr-Land hat etliche sehr gute Gemeindeergebnisse vorzuweisen und hat mit insgesamt 25,8 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt abgeschnitten.“

Die aktuelle innenpolitische Entwicklung überlagert das Europawahl-Ergebnis, Vogl: „Insgesamt, europa- und österreichweit, bietet das Ergebnis aus sozialdemokratischer Sicht keinen Grund zur Freude. Umso mehr sehe ich, was alles möglich ist, wenn man wie in meinem Heimatbezirk gemeinsam gut arbeitet.“

Zur Kurz-Abwahl: "Wäre der Ex-Kanzler ein Staatsmann, so Markus Vogl, dann hätte er mit der Opposition über seine Pläne ebenfalls Gemeinsamkeiten herzustellen versucht und sich Mehrheiten gesucht, unsere Tür wäre seit 18 Monaten offen gestanden." Seitens der SPÖ wäre nun nicht „Rache“ das Motiv, sondern es wäre ein parlamentarisches Instrument genutzt worden, um bis zur Wahl keine Defacto-Alleinregierung Marke Kurz zu haben. „Kurz kann mit Rot nicht, Kurz kann mit Blau nicht mehr. Kurz will ohne Votum alleine regieren. So geht das nicht. Deshalb haben wir die Stopp-Taste gedrückt. Im Herbst sind die Österreicherinnen und Österreicher am Wort. Wir erleben jetzt aber keine Staatskrise, die Verfassung ist gut austariert.“, so Markus Vogl abschließend.