STEYR. 15 Prozent der Jugendlichen ohne Ausbildung und ohne Arbeit leiden unter psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen. Diese alarmierende Tatsache war Thema beim Jugendnetzwerk-Dialog der Regionen Steyr und Kirchdorf. Rund 40 Vertreter/-innen sozialer Organisationen trafen sich in der ...

... Arbeiterkammer Steyr zum Wissensaustausch, zur Diskussion und zur Vernetzung.

Junge Erwachsene befinden sich in einer sehr sensiblen Lebensphase. Am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt sind sie oft überfordert. Zeitdruck und fehlende Routine im Arbeitsalltag machen den Jugendlichen zu schaffen. Können all die Anforderungen nicht mehr bewältigt werden, sind psychische und physische Beeinträchtigungen die Folge.

Sogenannte NEET-Jugendliche – also Kids, die sich weder in der Schule noch in einer Ausbildung befinden – sind am meisten gefährdet. Studien zufolge leiden 15 Prozent dieser Jugendlichen unter psychischen Belastungen, 27 Prozent unter körperlichen.

Was genau sich hinter diesen Zahlen verbirgt, welche Erfahrungsberichte es aus der praktischen Arbeit mit diesen Jugendlichen gibt, mit welchen Möglichkeiten und Maßnahmen man das Risiko senken könnte und welche Unterstützung diese jungen Leute brauchen – all diese Fragen wurden beim Jugendnetzwerk-Dialog der Arbeiterkammer Oberösterreich diskutiert. Es war ein spannender Austausch aller wichtigen sozialen Organisationen aus den beiden Regionen, die mit Jugendlichen arbeiten. Insgesamt 40 Expertinnen und Experten waren vertreten.

Die Veranstaltungsreihe Jugendnetzwerk-Dialog findet bereits seit einigen Jahren regionsübergreifend abwechselnd in Steyr und Kirchdorf statt.  Weitere Infos unter ooe.arbeiterkammer.at/jugendnetzwerk

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