STEYR. Für die letzte Gemeinderatssitzung vor der Wahl haben die Grünen vier Anträge für mehr Klimaschutz in Steyr eingebracht. Im ersten Antrag fordern sie - gemeinsam mit Neos und Gemeinderätin Michaela Frech - ein Konzept zur Klimaanpassung der Stadt, …

die Evaluierung aller Regeln insbesondere der Raumordnung, verbindliche Klimachecks vor allen Beschlüssen sowie Beratung und Unterstützung für alle Steyrer Bürger*innen.

"Uns macht der verschwenderische Umgang mit unserem Boden Angst", betont die Spitzenkandidatin Ruth Pohlhammer. Deshalb hat die Grüne Fraktion gemeinsam mit Neos und Gemeinderätin Frech einen weiteren Antrag gestellt: Für die Zukunft sollen alle Flächenwidmungen und Bebauungspläne auch die Klimafolgen berücksichtigen.

In einem dritten Antrag (unterstützt von Neos) verlangen die Grünen, dass die geplante Westspange speziell mit Blick auf Bodenversiegelung und Klimafolgen evaluiert werden soll.

Klimaantrag Nummer Vier- auch gemeinsam mit Neos - betrifft den von zunehmender Hitze betroffenen Stadtplatz: Durch die Pflanzung von 'richtigen' Bäumen, soll erreicht werden, dass sich der Stadtplatz nicht ganz so stark aufheizt. Diese seien auch für das Stadtbild verträglicher als die Wanderbäume.