STEYR/OÖ. Zum 15. Mal war der Campus zwischen FH Steyr und Museum Arbeitswelt Ende August an vier Tagen für junge Studierende zwischen 5 und 15 Jahren geöffnet. 145 Kurse mit über 2.500 Plätzen wurden von 560 wissbegierigen NachwuchsforscherInnen besucht ...

Über 100 Dozenten hielten Workshops, Seminare, Vorlesungen und Exkursionen ab. So unterschiedlich die Dozenten, so reichhaltig das Programm: Roboterbau, Dinosaurier, Programmieren, Verhaltensforschung und Tierbeobachtung, Veranstaltungstechnik, Augmented und Virtual Reality, Rückblicke ins Leben der alten Römer und Ägypter, Einblicke in den menschlichen Körper sowie ins Internet mit Fake News und Big Data oder gar in den Weltraum. Auch DozentInnen der FH Steyr ließen sich wieder über die Schulter schauen und gaben Einblicke in ihren Forschungsalltag. Sponsoren wie MAN, BMW, Greiner, Raiffeisen und voestalpine öffneten für die Kids und Jugendlichen ihre Türen und ließen sie in eigens zugeschnittenen Workshops werken.

„Wichtig ist mir, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, sich abseits vom Notendruck/Lerndruck mit Themen auseinanderzusetzen, die unsere Welt gestalten.“ Petra Schabhüttl, Projektleiterin KinderUniSteyr.

  • Termin: 27. - 30. August 2018, jeweils 9 - 17:30 h
  • Sponsionsfeier „15 Jahre KinderUniSteyr" am 30. August um 17:30 h
  • durchgeführte Lehrveranstaltungen: 145 (Workshops, Seminare, Vorlesungen, eintägige Kurse, Exkursionen); 95 % der LVAs waren ausgebucht
  • Inskribierte Kinder und Jugendliche: 557
  • Belegte LVA-Plätze: 2.516
  • DozentInnen: 100
  • BetreuerInnen: 35
  • Ort: FH OÖ Campus Steyr, Wehrgrabengasse 1-3 & Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7
  • Altersgruppen: 5-7 Jahre, 7-9 Jahre, 9-12 Jahre, 12-15 Jahre

 

KinderUni als landesweite Institution

2004 wurde die erste KinderUni in Steyr durchgeführt, mittlerweile ist das Bildungsprojekt zu einer Institution herangewachsen und als KinderUni OÖ an 6 Standorten tätig. 2015 feierte die KinderUni ihr Jubiläum, standesgemäß mit dem größten und vielfältigsten Angebot für Kinder und Jugendliche seit der Gründung. Der Anspruch ist seit dem Beginn unverändert geblieben: Kindern und Jugendlichen wird ohne Stress und Leistungsdruck Lust auf Forschung, Wissenschaft und Praxis gemacht, 5- bis 15-Jährige tauchen in kreativen Vermittlungsformaten mit ExpertInnen in die Welt von Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Organisationen ein.

„Wir sind sehr stolz, heuer gemeinsam mit unseren Projektpartnern dieses Jubiläum feiern zu können. 15 Jahre KinderUni bedeuten 15 Jahre Engagement für forschendes Lernen, kreatives Tun und kritisches Denken. 15 Jahre KinderUni bedeuten aber auch, dass insgesamt über 30.000 junge Menschen von 3.000 DozentInnen an über 3.000 Lehrveranstaltungen begleitet wurden“, freut sich Andreas Kupfer MBA, Gründer und Rektor der KinderUni OÖ über diese Erfolgsbilanz. „Dieser Erfolg ist einem engagierten Team und den zahlreichen Förderern, Sponsoren und Bildungspartnern an den 6 Standorten in Steyr, Linz, Wels, Hagenberg, Almtal und Ennstal geschuldet. Unsere Aufgabe ist es, nun die KinderUni OÖ mittelfristig abzusichern und sie inhaltlich und organisatorisch weiterzuentwickeln. Dabei sind uns die Evaluierungsergebnisse von Befragungen der Kinder, Eltern und Dozenten sehr wichtig.“

„In den Talenten unserer Kinder und Menschen liegt ein großes Potenzial unseres Landes. Es geht nicht in erster Linie darum, welche Talente gefördert werden sollen, sondern in einem ersten Schritt darum, die Talente zu erkennen und die einzelnen Begabungen in alle Richtungen zu fördern. Wenn wir es schaffen, die Neugierde zu wecken und die Kinder dazu bringen, ihre Talente selbst zu erkennen und diese auch auszubauen, können wir das vorhandene Potenzial heben und in weiterer Folge in wertvolles Wissen umsetzen.

Deshalb ist das Konzept der Kinderuni OÖ seit mittlerweile 15 Jahren vollständig auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Das Kinderuni OÖ-Team schafft es so, maßgeblich dazu beizutragen, Kindern und Jugendlichen einen unkomplizierten Zugang zum Forschen und Experimentieren zu geben und ihre Neugierde für ein Thema zu wecken. Deshalb unterstützt das Land Oberösterreich diese Initiative gerne“, so Bildungs-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander.