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Grüngürtel statt Westspange: Technologie rechtfertigt nicht Millionen Tote weltweit!

ST. ULRICH. Der Verein „Grüngürtel statt Westspange“ veranstaltete in St. Ulrich bei Steyr einen sehr nachdenklich stimmenden Fachvortrag zum Thema „Wie wirken sich Abgase, Feinstaub und Lärm auf unsere Gesundheit aus?“, der aufrütteln sollte ...

Zu Wort kamen zwei ausgewiesenen Experten, der Primar für Innere Medizin Prof. Bruno Schneeweiß und der Fahrzeugtechnik-Professor Wolfgang Hirschberg.

„Von den zahlreichen Schadstoffen, die täglich auf uns Menschen einwirken, sind insbesondere die äußerst schädlichen Stickstoffoxide eindeutig auf den motorisierten Verkehr zurückzuführen. Aber auch bei der Emission der gesundheitsschädlichen Feinstäube ist der Verkehr erheblich beteiligt“ so Hirschberg und verlangt, dass „gerade zur Einschränkung der gesundheits-, klima- und vegetationsschädlichen Stickstoffoxide die Politik längst reagieren hätte müssen! Sie tut es aber bis heute nicht. Zahleiche Grenzwertüberschreitung, auch in Steyr, zeugen davon.“

Schneeweiß zeigte anhand anerkannter Studien die Zusammenhänge zwischen der Einwirkungen von Luftschadstoffen und den Erkrankungen auf und dass „die Sterblichkeit infolge der Luftschadstoffe sogar um ein Vielfaches höher ist als die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle oder durch das Rauchen.“ Leider fände dies wenig mediale Beachtung, denn „Schadstoffkranke sterben leise und unbemerkt.“ Betroffen seine davon grundsätzlich alle, aber die Hauptleidtragenden seien bedürftigere Menschen, deren Wohnungen dem Straßenverkehr unmittelbar ausgesetzt sind. Und er wirft die kritische Frage auf: „Europaweit kann man über 450.000 vorzeitige Todesfälle infolge nur von Feinstaub nachweisen und insgesamt mehrere Millionen weltweit. Kann man Technologien rechtfertigen, die nachweislich Krankheit und frühzeitigen Tod verursachen?“

Massive Betroffenheit zeigte die lebhafte Schlussdiskussion und lieferte zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der gegenwärtigen Situation. Man war sich mit den Vortragenden einig, dass das bestehende Luftschadstoffproblem sowie der Verkehrslärm durch vorhandene Technologien alleine nicht lösbar seien. Vielmehr sei die Sinnhaftigkeit heutiger Verkehrsformen zu überdenken sowie die Voraussetzungen für neue Mobilitätsformen zu schaffen. Entscheidend sei dafür auch die Bereitschaft der Menschen, sich von liebgewordenen und scheinbar selbstverständlichen Gewohnheiten zu verabschieden. Die gut besuchte Veranstaltung artikulierte den dringenden Handlungsbedarf von jedem einzelnen, der Fahrzeugindustrie und den Politikern.

Webtipp: www.westspange.at

 

Kommentare  

 
# Sicherheit im/vom VerkehrStadtbewohner 2017-11-26 23:57
Ob das Obige die Politiker&innen in OÖ + SR in ihre Köpfe rein bringen ist mehr als fraglich.
Sie halten sich immer noch für die Helden, die sich gegen die Interessen der Bevölkerung auf biegen und brechen durchsetzen müssen.

""Schadstoffkranke sterben leise und unbemerkt.“ Betroffen sind*) davon grundsätzlich alle, aber die Hauptleidtragenden seien bedürftigere Menschen, deren Wohnungen dem Straßenverkehr unmittelbar ausgesetzt sind."" (*)eigene Änderung im Zitat)

Na dann gratuliere ich den Wohnbau-Gesellschaften die ihre Neubauten in Steyr verschleudern,... bis verschenken müssen.
Zum Beispiel an der City-Point-Kreuzung, am Kassernen-Grund, an der Seifentruhe. Auch jenen am alten Tabor und im Resthof, deren Mieten drastisch verbilligen werden müssen.

Ein lautes Bravo an alle Verantwortlichen,
wahrlich eine gelungene Zukunftspolitik!!!

Es lebe die Westspange,
so lange es sie - nicht gibt.
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# ...Steyropa 2017-11-27 06:37
Na hurra. :zzz
Ihr habt mir schon richtig gefehlt. :-*
Hoffe ihr habt alle schon eure Autos verkauft. :P
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# @SteyropaKfz-Besitzer 2017-11-27 09:27
Mein Auto verkaufe ich wenn es alt genug ist. Neue könn(t)en kleiner und mit viel weniger Leistung ausgestattet werden. Der alte Puch-500 hatte zu Anfangszeiten auch nur 16 PS.

Aber weniger fahren ist immer möglich. Manches im Wochenablauf muss nur neu geplant und organisiert werden.

Zu Fuß, mit Fahrrad und im Bus, ist die Zukunft in jeder und für jede Stadt.
Meine Kosten für den Spritverbrauch haben sich damit auf 20,- bis 30,-€ in 4 bis 6 Wochen reduziert.
Leider ist der Bus viel zu teuer und unpraktisch organisiert. Was ist mit aus/den Leihfahrrädern in Steyr geworden? Alles eingeschlafen?
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# AbgasvermeidungAufreger 2017-11-27 07:40
Bitte allen Mitgliedern des Vereins ein Fahrverbot für die Stadt erteilen. Nur mehr mit Fahrrad erlaubt, denn ihre Abgase sollen Sie außerhalb der Stadtgrenzen belassen und nicht uns damit vergiften. Diese Studie bitte auch an alle Anrainer am Tabor, in der Seifentruhe und in der Sierningerstrasse senden. Danke!
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# Toller Vorschlag!!Stadtbewohner 2017-11-27 08:32
Aber für uns kommt der Vorschlag zuspät. Das mit dem Fahrrad machen wir schon jahrelang.
Funktioniert bestens. Man ist fast genausso schnell/langsam wie die Autos von Haustüre zu Haustüre unterwegs, man hat aber nirgends ein Parkplatz-Problem und den kürzesten Anmarschweg den es gibt!
:-)
Leider sind die Öffis auf den meisten Strecken immer noch unatraktiv wie zu Kaisers Zeiten.
:oops:
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# IrgendwieGenussmensch 2017-11-27 10:30
ist zu diesem Thema bei vielen in Steyr und so auch im Magistrat, Hopfen und Malz verloren.

Die gusseisernen Betonköpfe in der Blechhaut, wollen einfach nicht an die Zukunft ihrer Kinder und Enkerl denken.
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# QuellenangabeInteressierter 2017-11-27 18:01
...zu den besagten Studien?
Insbesondere eine Quelle für "die äußerst schädlichen Stickstoffoxide" würde mich interessieren.
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# Klima-Änderung-VerweigererRealist 2017-11-27 18:37
stellen sich oft als Interessierte vor.
Sie machen sich aber immer öfter, immer mehr lächerlich.
Was geht denen eigentlich noch so durch den Kopf?
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# VortragInteressent 2017-11-27 19:59
zur Info: der ganze Vortrag ist auf der Homepage ***.westspange.at online verfügbar.
bitte zuerst anschauen und dann urteilen.
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# IrgendwieGenussmensch 2017-11-27 20:32
wird 'e-steyr' als neutrtales Medium immer unglaubwürdiger.

Wenn bei n.,A-.z.,I die *** auftauchen kann man es noch irgendwie verstehen, aber warum wir nicht wissen dürfen was bei
" ***.westspange.at" zu verstehen und zu wissen ist, oder verborgen bleiben muss, bleibt unverständlich.

Infos müssen genießbar präsentiert sein.

AUFKLÄRUNG IST AUSSTÄNDIG
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# #GenussmenschInteressent 2017-11-27 21:37
Welche Aufklärung ist für Sie ausständig?
Haben Sie den Vortrag nicht verstanden?
Ich glaube, er ist sehr eindeutig.
Es ist halt eine "unbequeme" Wahrheit, und das Ziel des Vortrages war auch nicht die Infos "genießbar" zu machen, sondern in aller Deutlichkeit aufzuzeigen, welche Auswirkungen unsere Verkehrspolitik speziell in Steyr auf unsere Lebensqualität hat.
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# Alles klar!!- 2017-11-28 08:55
Es -wird wohl wer- nicht erkannt haben, dass die 3 -***- bei ***.Westspange.at statt den Sterndln zu schreiben sind.
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# Nix is klar!!- 2017-11-28 09:01
:D 3 x w :lol:
Das ist wirklich erklärungsbedürftig, wieso man die "W-iener W-äsche W-eiber" nicht abkürzen darf und statt dessen 3* kommen.
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