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STEYR. Am 20. Juni 2018 erstattete eine 85-Jährige aus Steyr gegen 14:30 Uhr Anzeige bei der Polizei und teilte den Beamten mit, dass sie einen Anruf von einem vermutlichen Neffentrick-Betrüger erhalten habe...

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SAND/GARSTEN. Am Mittwoch, 11. Juli 2018 findet wieder der traditionelle Grillabend der Freiwilligen Feuerwehr Sand statt, und es würde uns sehr freuen, wenn wir Sie zahlreich bei dieser Veranstaltung begrüßen könnten, freut sich Kommandant HBI Karl Sallinger ...

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GARSTEN. Auch der 6. Eisenwurzen Triathlon in Garsten erstrahlte am 17.06.18 wieder in kaiserlichem Gelb. Bei perfektem Triathlon-Wetter wurden die AthletInnen in Startwellen ins Wasser gelassen. Nach 500 m Schwimmen ging es auf den leicht welligen 2x zu ...

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FITNESS. Wir möchten dir heute ein paar wertvolle und einfache Tipps zeigen, wie du jeden Tag ganz einfach Fett das du zu dir nimmst, reduzieren kannst. Mit Hilfe dieser Tricks bietet sich dir eine einfache Möglichkeit, das Fett das du unbewusst über die Nahrung aufnimmst, drastisch zu reduzieren ...

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Grüngürtel statt Westspange: Technologie rechtfertigt nicht Millionen Tote weltweit!

ST. ULRICH. Der Verein „Grüngürtel statt Westspange“ veranstaltete in St. Ulrich bei Steyr einen sehr nachdenklich stimmenden Fachvortrag zum Thema „Wie wirken sich Abgase, Feinstaub und Lärm auf unsere Gesundheit aus?“, der aufrütteln sollte ...

Zu Wort kamen zwei ausgewiesenen Experten, der Primar für Innere Medizin Prof. Bruno Schneeweiß und der Fahrzeugtechnik-Professor Wolfgang Hirschberg.

„Von den zahlreichen Schadstoffen, die täglich auf uns Menschen einwirken, sind insbesondere die äußerst schädlichen Stickstoffoxide eindeutig auf den motorisierten Verkehr zurückzuführen. Aber auch bei der Emission der gesundheitsschädlichen Feinstäube ist der Verkehr erheblich beteiligt“ so Hirschberg und verlangt, dass „gerade zur Einschränkung der gesundheits-, klima- und vegetationsschädlichen Stickstoffoxide die Politik längst reagieren hätte müssen! Sie tut es aber bis heute nicht. Zahleiche Grenzwertüberschreitung, auch in Steyr, zeugen davon.“

Schneeweiß zeigte anhand anerkannter Studien die Zusammenhänge zwischen der Einwirkungen von Luftschadstoffen und den Erkrankungen auf und dass „die Sterblichkeit infolge der Luftschadstoffe sogar um ein Vielfaches höher ist als die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle oder durch das Rauchen.“ Leider fände dies wenig mediale Beachtung, denn „Schadstoffkranke sterben leise und unbemerkt.“ Betroffen seine davon grundsätzlich alle, aber die Hauptleidtragenden seien bedürftigere Menschen, deren Wohnungen dem Straßenverkehr unmittelbar ausgesetzt sind. Und er wirft die kritische Frage auf: „Europaweit kann man über 450.000 vorzeitige Todesfälle infolge nur von Feinstaub nachweisen und insgesamt mehrere Millionen weltweit. Kann man Technologien rechtfertigen, die nachweislich Krankheit und frühzeitigen Tod verursachen?“

Massive Betroffenheit zeigte die lebhafte Schlussdiskussion und lieferte zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der gegenwärtigen Situation. Man war sich mit den Vortragenden einig, dass das bestehende Luftschadstoffproblem sowie der Verkehrslärm durch vorhandene Technologien alleine nicht lösbar seien. Vielmehr sei die Sinnhaftigkeit heutiger Verkehrsformen zu überdenken sowie die Voraussetzungen für neue Mobilitätsformen zu schaffen. Entscheidend sei dafür auch die Bereitschaft der Menschen, sich von liebgewordenen und scheinbar selbstverständlichen Gewohnheiten zu verabschieden. Die gut besuchte Veranstaltung artikulierte den dringenden Handlungsbedarf von jedem einzelnen, der Fahrzeugindustrie und den Politikern.

Webtipp: www.westspange.at

 

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