STEYR. Sport ist gut für jeden, auch Menschen mit Asthma! Ein starker Körper schützt vor vielen Krankheiten und heilt schneller. Manche Menschen mit Asthma haben jedoch Asthmaanfälle, während sie trainieren ...

Mit der richtigen Vorbeugung und Behandlung sollten Sie in der Lage sein, ohne Symptome zu trainieren. Hier finden Sie einige Informationen dazu.

Was ist Belastungsasthma?
Jeder Mensch kann bei sportlicher Betätigung außer Atem kommen. Eine Verengung oder Verlegung der Atemwege (Atemwegsobstruktion), die durch Anstrengung entsteht, wird als trainingsinduziertes Asthma bezeichnet. Dieser Begriff suggeriert fälschlicherweise, dass die Bewegung das Asthma auslöst. Bei bis zu 90 % aller Menschen mit Asthma treten während des Trainings Symptome von Belastungsasthma auf. Bei jungen Erwachsenen ist das die häufigste Ursache für Asthmasymptome.

Die Symptome treten normalerweise nicht sofort zu Beginn der Belastung auf. Sie können während des Trainings beginnen und werden fünf bis zehn Minuten nach dem Training schlimmer. Nach weiteren 20 bis 30 Minuten klingen sie meistens ab. Gelegentlich kommt es aber bei einigen Personen vier bis zwölf Stunden nach dem Training zu einer zweiten Welle von Symptomen. Die Symptome in dieser Spätphase sind weniger schwer. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis sie abklingen.

Auslöser von Belastungsasthma beim Training
Viele Amateursportler atmen beim Training durch den Mund ein, wodurch die Luft trockener und kälter ist als bei der Nasenatmung. Trockene und kalte Luft sind Hauptauslöser für die Verengung der Bronchien. Ein Training, bei dem Sie kalter und trockener Luft ausgesetzt sind, führt mit größerer Wahrscheinlichkeit zu Asthmasymptomen als eine Bewegung in warmer und feuchter Luft. Andere Auslöser, die die Symptome von Belastungsasthma verschlimmern können, sind:
● Luftverschmutzung
● Pollenflug
● Andere Reizstoffe wie Rauch und starke Abgase
● Eine Erkältung

Wie Ärzte trainingsinduziertes Asthma diagnostizieren
Um eine Diagnose zu stellen, wird der Arzt eine gründliche Anamnese erheben und möglicherweise eine Reihe von Tests durchführen. Der Arzt wird Ihre Atmung vor, während und nach der Belastung messen, um die Lungenfunktionen zu testen. Dann wird der Arzt dem von Asthma betroffenen Sportler helfen, einen Plan zu erstellen, damit Maßnahmen möglich werden, um Asthmasymptome zu vermeiden und die körperliche Aktivität wieder zu genießen. Der Arzt wird auch sagen, was zu tun ist, wenn ein akuter Asthmaanfall auftritt.

Mit der richtigen Behandlung können Sie Sport treiben und Ihr volles Potenzial ausschöpfen. Richtiges Management erfordert, dass Sie:
● Maßnahmen zur Vorbeugung der Symptome ergreifen (z. B. Mund und Nase mit einem Schal bedecken, wenn Sie bei kaltem, trockenem Wetter trainieren)
● Medikamente vor dem Training einnehmen
● Sich sechs bis zehn Minuten vor sportlicher Betätigung oder anstrengender Aktivität aufwärmen

Achten Sie sorgfältig auf Ihren Atemstatus vor, während und nach dem Training!
Falls Sie ein Kind haben, das an trainingsinduziertem Asthma leidet, müssen die Lehrer und Trainer, unter deren Aufsicht das Kind Sport betreibt, informiert sein.

Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung

Zu den Medikamenten, die ein symptomfreies Training ermöglichen, gehören kurz wirksame Beta-Agonisten oder Reliever. Dazu gehören Stoffe wie Salbuhexal und Terbutalin. Sie können heutzutage auch online Salbuhexal Spray kaufen, um sich bei einem Anfall Erleichterung verschaffen zu können.

Lange wirksame Bronchodilatatoren sollten eine halbe Stunde bis eine Stunde vor dem Sport und nur einmal pro Tag eingenommen werden. Salmeterol ist so ein Stoff, der die Symptome von trainingsinduziertem Asthma für bis zu zwölf Stunden verhindert. Diese Stoffe bieten aber keine schnelle Linderung.

Schließlich gibt es noch Mastzellstabilisatoren, die ebenfalls zur Vorbeugung dienen. Dazu gehören Wirkstoffe wie Cromolyn-Natrium und Nedocromil-Natrium. Sie müssen eine Viertelstunde vor dem Training eingenommen werden. Sie helfen, eine Spätphasenreaktion zu verhindern.

Trainieren, auch mit Asthma!
Auch Asthmatiker können hart trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, solange sie ihre Medikamente nehmen und kalte und trockene Luft meiden.