• BEZIRK: STEYR, WIEN
Fotos © Kulturverein Grünland

STEYR/WIEN. Das Grünland Festival 2026 lockte Ende Juni so viele Besucher:innen wie noch nie in den Schlosspark Steyr. Trotz großer Hitze war der Andrang – besonders beim Konzert von Buntspecht – enorm, die Stimmung im Park entsprechend ausgelassen. Mitten im Festivalgeschehen wurde auch die Abschlussausstellung der Lehrveranstaltung Design for Adaptation 1 der TU Wien eröffnet. Wer beim Stadtfest-Wochenende nicht dabei sein konnte, hat weiterhin Gelegenheit dazu: Die Ausstellung mit studentischen Entwürfen für die Kulturzone im Schlosspark bleibt noch bis Ende des Sommers vor Ort zu sehen.

Studierende entwerfen Zukunft der Kulturzone
Gezeigt werden die Ergebnisse einer Lehrveranstaltung, in der Architekturstudierende der TU Wien im Sommersemester 2026 Ideen für die zukünftige Nutzung der Kulturzone im Schlosspark entwickelt haben. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Bereich rund um die Orangerie künftig nicht nur für einzelne Großveranstaltungen, sondern auch für kleinere kulturelle Formate, Vereine und Initiativen besser nutzbar werden kann.

Ausstellung als Teil des Festivalgeschehens
Die Ausstellungseröffnung fand direkt in der Kulturzone statt und war damit Teil des Festivalgeschehens im Schlosspark. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, die Projekte anzusehen, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen und sich mit möglichen Zukunftsperspektiven für die Kulturzone auseinanderzusetzen. Das große Interesse zeigte, wie präsent das Thema im Schlosspark und in der Steyrer Kulturszene bereits ist.

„Im Architekturstudium arbeiten wir in der Regel bewusst an realen Orten und Fragestellungen. Die entstandenen Entwürfe sollen Potenziale sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen“, sagt Stefanie Tischberger von der TU Wien. „Gleichzeitig war das Projekt von Beginn an stark in der lokalen Kulturszene verankert: Durch Befragungen, Interviews und gemeinsame Veranstaltungen sind Perspektiven und Erfahrungen direkt in die Arbeiten der Studierenden eingeflossen.“

Positive Bilanz des Kulturvereins Grünland
Auch Lukas Schneeweiß vom Kulturverein Grünland zieht eine positive Bilanz: „Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich die Ausstellung Teil des Festivalgeschehens wurde. Viele Besucher:innen haben sich Zeit genommen, die Projekte anzuschauen und mit uns über die Zukunft der Kulturzone zu sprechen. Genau darum ging es uns: Ideen sichtbar zu machen und die Diskussion darüber direkt in den Schlosspark zu holen.“

Weitere Zusammenarbeit von TU Wien und Steyr geplant
Mit dem Semesterabschluss ist das Thema für die TU Wien noch nicht beendet: Auch in Zukunft wird weiter daran gearbeitet, wie der Schlosspark als Ort für Kultur genutzt und weiterentwickelt werden kann. Themen wie adaptive Architektur und kulturelle Infrastruktur werden auch im kommenden Studienjahr in Forschung und Lehre weiterverfolgt – unter anderem im Rahmen einer Partner-Lehrveranstaltung mit der University of Tokyo. Auch eine weitere Zusammenarbeit mit Studierenden vor Ort in Steyr ist bereits für das kommende Jahr geplant.

Die Ausstellung bleibt bis Ende des Sommers im Schlosspark Steyr zu sehen. Weitere Informationen zum Projekt und zu den studentischen Arbeiten finden sich unter www.kulturzone-schlosspark.at (http://www.kulturzone-schlosspark.at/).

Fotos © Kulturverein Grünland

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