STEYR. Nach "Aufgeben, was ist das?" veröffentlicht der Steyrer Autor Esteban Luis Grieb mit „GLESS – Ein besonderer Planet“ sein zweites Buch. Darin verbindet er Science-Fiction mit gesellschaftlich relevanten Themen und erzählt eine Geschichte, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen soll. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit Behinderung, eingebettet in eine Erzählung, die außerdem Fußball, Basketball, Liebe und Abenteuer miteinander verknüpft.
Esteban Luis Grieb, der selbst seit 2012 mit Persönlicher Assistenz lebt und an der Friedreich-Ataxie erkrankt ist, sieht sein Werk auch als Statement für Selbstbestimmung und Teilhabe. „Für mich ist Science-Fiction auch die Möglichkeit, eine Welt zu erschaffen, wie sie eigentlich sein sollte. Eine Welt, die eine Utopie ist, weil unsere eigene Realität in vielen Punkten versagt“, schreibt er im Vorwort.
Science-Fiction mit klarer Botschaft
Das Buch sei aus der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen für Menschen mit Behinderung entstanden, so Grieb weiter. Persönliche Assistenz bedeute für ihn Unabhängigkeit und Freiheit – in der Realität seien Betroffene jedoch oft mit langen Wartezeiten und bürokratischen Hürden konfrontiert. Genau daraus habe sich die Idee für den Roman entwickelt, der eine bessere, gerechtere Welt auf einem fernen Planeten entwirft.
„GLESS – Ein besonderer Planet“ soll Leserinnen und Leser auf eine Reise mitnehmen, in der Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe und Barrierenlosigkeit selbstverständlich sind.
Wer mehr über die Bücher erfahren oder eines bestellen möchte, findet weitere Informationen unter:
