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Oben: Die Schwimmschule in Stadtteil Wehrgraben erfreut sich großer Beliebtheit. Foto © E-STEYR.COM

STEYR. Eine äußerst positive Bilanz zieht die Schwimmschule Steyr nach der Saison 2026: Rund 44.000 Gäste besuchten heuer das Bad, im Vorjahr waren es noch rund 34.000. Das entspricht einem Plus von 10.000 Besucher:innen beziehungsweise rund 30 Prozent. Besonders erfreulich ist dabei auch der deutliche Zuwachs bei Familien.

„44.000 Gäste und damit 10.000 mehr als im vergangenen Jahr sind eine wirklich starke Bilanz. Dass wir gerade bei Familien einen Zuwachs spüren, bestätigt unseren Weg. Die Schwimmschule soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen und an dem gemeinsame Freizeit nicht zur Frage des Geldbörserls wird“, betont Klaus Baumgartner, Obmann der Schwimmschule Steyr.

„Bestens besuchte Veranstaltungen wie das inzwischen legendäre Kuchenfest, das Kinderfest und das Fest zu Saisonschluss tragen u.a. zum familiären Ambiente bei und stärken das Wir-Gefühl in der Schwimmschule“, stellt Michaela Frech, Schriftführerin im Verein, dazu fest.

Soziale Verantwortung als Auftrag
Die Schwimmschule ist seit jeher nicht nur ein Freibad, sondern erfüllt auch eine wichtige soziale Funktion für Steyr und die Region. Gerade für Familien soll Schwimmen und ein gemeinsamer Badetag leistbar bleiben. Diese Aufgabe gewinnt angesichts zunehmend heißer Sommer zusätzlich an Bedeutung. Wenn die Temperaturen steigen und Hitzeperioden häufiger werden, braucht es in einer Stadt Orte, an denen Abkühlung und Erholung für alle Menschen möglich sind – unabhängig vom Einkommen. Ein Freibad ist damit nicht nur ein Freizeitangebot, sondern auch ein wichtiger öffentlicher und sozialer Raum.

„Erholung muss leistbar bleiben. Und gerade an heißen Sommertagen darf auch Abkühlung keine Frage des Geldbörserls werden. Wir wollen einen Ort bieten, an dem Familien einen ganzen Sommertag verbringen können, ohne dass daraus eine große finanzielle Belastung wird. Unser Anspruch ist und bleibt: Ein Freibad für alle“, so Baumgartner.

Die steigenden Besucher:innenzahlen zeigen, dass dieses Angebot angenommen wird. Gleichzeitig ist die Schwimmschule ein Ort der Begegnung: Kinder und Erwachsene unterschiedlichster sozialer Hintergründe verbringen hier ihre Freizeit, bewegen sich und kommen miteinander in Kontakt. Damit geht die Bedeutung des Bades weit über reine Besucher:innenzahlen hinaus.

100 Öffnungstage ohne Rettungseinsatz
Neben dem starken Besucher:innenplus kann die Schwimmschule auch eine besonders erfreuliche Sicherheitsbilanz vorweisen: An 100 Öffnungstagen war kein einziger Rettungseinsatz notwendig – und das bei insgesamt 44.000 Gästen.

Für Baumgartner ist dieses Ergebnis vor allem ein Verdienst der Mitarbeiter:innen: „Hinter einer solchen Saison steht ein Team, das Tag für Tag Verantwortung übernimmt. Unser besonderer Dank gilt Betriebsleiter René Kaiser und dem gesamten Team der Schwimmschule. Sie sorgen mit viel Erfahrung, Aufmerksamkeit und persönlichem Einsatz dafür, dass sich unsere Gäste wohl und sicher fühlen. 44.000 Besucher:innen und 100 Öffnungstage ohne Rettungseinsatz sind eine Leistung, auf die das gesamte Team stolz sein kann.“

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