STEYR. Vor fünf Jahren ist der Prozess „Zusammenleben in Steyr“ gestartet worden. Die Bilanz: „Zusammenleben in Steyr“ ist eine Erfolgsgeschichte mit zahlreichen Aktivitäten und Angeboten für viele Lebensbereiche ...

So hat man unter anderem die Chancengerechtigkeit aller Eltern und Kinder in Steyr im Blickpunkt. Dazu werden Lesefreude und Sprachkompetenz gefördert. Das Projekt „Wohnen im Dialog“ setzt im unmittelbaren Wohnumfeld an und hilft bei der Gestaltung guter Nachbarschaft. Sogenannte Brückenbauerinnen und Brückenbauer vermitteln und informieren vielsprachig. Dazu werden Möglichkeiten für Weiterbildung und Diskussion geboten. Die Angebote können alle Steyrerinnen und  Steyrer ganz einfach ohne bürokratische Hürden in Anspruch nehmen.  

„Zusammenleben in Steyr“ wird seit 2016 vom Steyrer Sozial-Referenten Michael Schodermayr geleitet. Der Prozess wird von der Integrationsstelle des Landes Oberösterreich und der Institution „BeraterInnen vor Ort“ begleitet. Die Stadt Steyr arbeitet dabei eng mit Vereinen, Schulen und anderen Einrichtungen zusammen. Großzügige finanzielle Unterstützung für „Zusammenleben in Steyr“ kommt von der Integrations-Stelle Oberösterreich (verantwortlicher Landesrat Stefan Kaineder).

Neben einer Steuergruppe, in der alle Gemeinderatsfraktionen den Prozess „Zusammenleben in Steyr“ mittragen, bilden drei Arbeitsgruppen die Basis des Projektes. Seit Anfang dieses Jahres gibt es neue Leiterinnen und Leiter dieser Arbeitsgruppen: Die Arbeitsgruppe „Freizeit und Begegnung“ leitet nun Katrin Auer anstelle von Vizebürgermeister a. D. Wilhelm Hauser. Vizebürgermeisterin a.D. Ingrid Weixlberger hat die Arbeitsgruppe „Wohnen“ an ihre Nachfolgerin Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr übergeben und die Arbeitsgruppe „Bildung und Familien“ wird nun von Gemeinderat Christian Baumgarten geführt. Für das Jahr 2021 sind wieder zahlreiche Kooperationen und Maßnahmen geplant, die das Zusammenleben in Steyr verbessern.