STEYR. Der zweite Roman der Bachmann-Preisträgerin von 2019: Humorvoll und empathisch erzählt Birgit Birnbacher vom jungen Arthur, der nach seiner Zeit im Gefängnis nur schwer eine neue Chance bekommt. Am 2. Juli liest sie um 19.30 Uhr daraus im Zuge der Reihe „Culturcontainer“ am Vorplatz des Museum Arbeitswelt ...

Arthur, 22, still und intelligent, hat 26 Monate im Gefängnis verbracht. Endlich wieder in Freiheit stellt er fest, dass er so leicht keine neue Chance bekommt. Ohne die passenden Papiere und Zeugnisse lässt man ihn nicht zurück ins richtige Leben. Gemeinsam mit seinem unkonventionellen Therapeuten Börd und seiner glamourösen Ersatzmutter Grazetta schmiedet er deshalb einen ausgefuchsten Plan. Eine kleine Lüge, die die große Freiheit bringen könnte. Birnbachers Roman erzählt nicht nur davon, wie einer wie Arthur überhaupt im Gefängnis landen kann, sondern geht der großen Frage nach, was ein „nützliches“ Leben ausmacht.

Birgit Birnbacher, geboren 1985, studierte Soziologie an der Universität Salzburg. Ihr Debütroman „Wir ohne Wal“ von 2016 wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rauriser Förderungspreis, dem Theodor Körner-Förderpreis und dem Literaturpreis der Jürgen Ponto- Stiftung. 2019 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis für den Text „Der Schrank“, für den sie ua. Inspiration im Museum Arbeitswelt fand.

Eintritt: freiwillig
Beginn: 19.30 Uhr
Alle Veranstaltungen finden auf Basis der aktuell gültigen COVID-Öffnungsverordnung statt.
Die Anmeldung sowie Sitzplatzreservierung ist über den neuen Online-Shop (www.museum- steyr.at/shop) oder telefonisch unter 07252 77351-0 möglich.