STEYR. Ein Buch über ihren Großvater hat die pensionierte Lehrerin Elfriede Perchacki geschrieben. Der Titel: „Ferdinand Freihofner - Ein Sozialdemokrat für Steyr“ ...

„Als Steyrer SPÖ haben wir das Buch für unser Archiv erworben und auch privat habe ich mir eines gekauft“, sagt Sabine Engleitner-Neu, die SPÖ-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und stellvertretende Bezirksvorsitzende. Sie empfiehlt die Lektüre: „Wer geschichtlich interessiert ist, erfährt interessante Details aus dem Leben eines glühenden Sozialdemokraten und über die Steyrer Arbeiterbewegung.“

Ferdinand Freihofner (1870 bis 1943) war Diplom-Ingenieur, Professor und ab 1916 provisorischer Leiter der „Bundeslehranstalt für Eisen- und Stahlbearbeitung und für Elektrotechnik“, ab 1924 war er Direktor. In Steyr wohnte er mit Familie in der Neuschönau, später zog er nach St. Ulrich, wo er dann auch sozialdemokratischer Vizebürgermeister war. In Steyr hielt er Reden an die Arbeiter, an Straßenecken ebenso wie in Wirtshäusern. Das Buch beleuchtet dazu die Karriere an der Schule und beschreibt auch Details aus dem Privatleben. Er war Mitbegründer zahlreicher sozialdemokratischer Institutionen, unter anderem des Vereins „Flamme“ für die Feuerbestattung. Ferdinand Freihofner wurde auch auf dem Urnenfriedhof beigesetzt.

Das 63 Seiten umfassende Werk ist ein Teil der familiären Ahnenforschung, es ist im Eigenverlag erschienen. Zu haben ist es bei der Autorin, Elfriede Perchacki, Tel. 0699 12143220.