Oben: Der 59-Jährige verschanzte sich in seinem Haus im Bezirk Freistadt und eröffnete das Feuer auf die Einsatzkräfte. Foto © TEAM FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR.

OÖ. Gestern Abend (4. September 2025) wurde in Rainbach im Mühlkreis gegen 19:30 Uhr ein Mann angezeigt, der seinen Nachbarn mit einer Faustfeuerwaffe bedrohte und mehrere Schüsse in dessen Richtung abgab. Die Polizei rückte umgehend aus, verstärkt durch das Einsatzkommando COBRA und die Schnelle Interventionsgruppe (SIG).

Da der 59-Jährige auch auf die Einsatzkräfte zielte, musste der Zugriff im Haus des Schützen erfolgen. Im Haus kam es dann zu einem Schusswechsel, bei dem der Mann schwer verletzt wurde. Trotz seiner Verletzungen gab der 59-Jährige weitere Schüsse ab, ehe er von den Beamten gestoppt werden konnte.

Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte wurde er per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ermittlungen zu den Vorfällen laufen. Nach ersten Informationen dürfte der 59-Jährige mit psychischen Problemen kämpfen und seine Medikamente nicht eingenommen haben.

Die Staatsanwaltschaft führt Ermittlungen zu den Vorwürfen der gefährlichen Drohung, des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und der versuchten absichtlich schweren Körperverletzung. Zudem wird die Schussabgabe des Cobra-Beamten in einem separaten Verfahren untersucht.

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