PERG. Der Großbrand beim Feuerwehrhaus Pürach in der Nacht auf den 7. Februar 2026 ist geklärt. Wie die Polizei mitteilt, haben umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts Oberösterreich zur Ausforschung eines Tatverdächtigen geführt.
Nach Abschluss der Löscharbeiten untersuchten ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle OÖ und Beamte des Landeskriminalamts den Brandort. Ein technischer Defekt als Ursache konnte dabei ausgeschlossen werden, weshalb wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt wurde.
Im Zuge mehrerer Befragungen erhärtete sich der Verdacht gegen einen 34-jährigen Feuerwehrmann aus dem Bezirk Perg. Nach anfänglichem Leugnen, legte der 34-Jährige schließlich ein Geständnis ab. Ein nachvollziehbares Motiv für die Brandlegung konnte der Mann nicht nennen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.
Brandstiftung aus den eigenen Reihen selten
In Oberösterreich gibt es rund 27.000 Mitglieder bei den Freiwilligen Feuerwehren. Fälle, in denen Feuerwehrleute selbst Brände legen, gelten im Verhältnis dazu als absolute Ausnahme, sorgen aber wegen des besonderen Vertrauensbruchs für große Aufmerksamkeit.
Beitrag vom 7. Feb. 2026: