LINZ-LAND. In der Nacht auf Mittwoch, 4. März 2026, kam es auf der A1 und in weiterer Folge auf der A7 zu einem gefährlichen Vorfall mit einem stark alkoholisierten Pkw-Lenker aus dem Bezirk Linz-Land.

Gegen 2.50 Uhr meldete eine Verkehrsteilnehmerin der Polizei, dass auf der Mühlkreisautobahn A7, Fahrtrichtung Norden, kurz nach dem Knoten Linz ein Pkw ohne Vorderrad auf dem ersten Fahrstreifen stehen würde. Eine Streife der Autobahnmeisterei kam kurz darauf zufällig zur Unfallstelle und sicherte den Bereich ab.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 57-Jährige Lenker des Pkw zuvor auf der Westautobahn A1 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs gewesen war und seine geplante Ausfahrt in Asten verpasst hatte. Bei der Abzweigung von der A1 auf die A7 prallte er anschließend gegen den dortigen Anpralldämpfer und verlor dabei ein Vorderrad.

Trotz des massiv beschädigten Fahrzeugs setzte der Mann seine Fahrt fort und stellte den Pkw schließlich auf dem ersten Fahrstreifen der A7 ab. Weder die verständigung der Einsatzkräfte noch eine Absicherung der Gefahrenstelle erfolgte durch den Lenker. Die Polizei stellte beim 57-Jährigen eindeutige Anzeichen erheblicher Alkoholisierung fest, der Alkomattest ergab einen Wert von 2,32 Promille.

Dem Mann wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

 

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