LINZ/LINZ-LAND. Mit teils massiv überhöhter Geschwindigkeit ist in der Nacht auf Sonntag ein Autofahrer vor der Polizei geflüchtet. Der 37-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land war am 3. Mai 2026 gegen 2 Uhr einer Zivilstreife der Autobahnpolizei auf der A1 im Bereich des Ebelsberger Berges aufgefallen, als er den Beamten mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Salzburg davonfuhr.
Die Streife nahm die Nachfahrt auf. Der Lenker wechselte auf die A7 Mühlkreisautobahn Richtung Norden und beschleunigte weiter. Im Baustellenbereich, wo 80 km/h erlaubt sind, wurde er nach Abzug der Messtoleranz mit 173 km/h gemessen. Im folgenden 100er-Bereich erreichte er 187 km/h (ebenfalls nach Toleranzabzug).
Am Beginn des Bindermichl-Tunnels forderten die Polizisten den Lenker zum Anhalten auf. Stattdessen beschleunigte der 37-Jährige erneut stark, fuhr über eine Sperrlinie und setzte seine Fahrt mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Norden fort. Im Bereich der Ausfahrt Wiener Straße täuschte er ein Abfahren vor, zog jedoch unmittelbar davor wieder über die Sperrlinie zurück.
Bei der Ausfahrt Voest verließ der Mann schließlich die A7 in Richtung Umfahrung Ebelsberg. Dort wurde er erneut mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen: 136 km/h bei erlaubten 70 km/h (nach Toleranzabzug). Im Bereich der Lunzerstraße missachtete er zudem eine rote Ampel.
Erst mit Unterstützung einer zweiten Polizeistreife konnte der 37-Jährige gestoppt werden. Als Grund für seine Flucht gab er an, dass ihm die Lenkberechtigung bereits entzogen worden war.
Sein Auto wurde vorläufig beschlagnahmt, esfolgen mehrere Anzeigen.