STEYR. Nach einer Kampfsportveranstaltung ist es in der Nacht auf Samstag in Steyr zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Hintergrund war ein aus Sicht eines Fanlagers „unfairer“ Kampf, der beinahe in einer Massenschlägerei geendet hätte.
Laut Polizei kam es nach dem Event am 23. Mai 2026 gegen 2 Uhr zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der beiden Kämpfer. Als die ersten Streifen eintrafen, flüchteten die Beteiligten in unterschiedliche Richtungen.
Rund eine Stunde später musste die Polizei erneut ausrücken: Vor einem nahegelegenen Lokal hatten sich etwa 30 Personen versammelt, um – so der Eindruck der Einsatzkräfte – gegeneinander zu kämpfen. Der Sieger des zuvor ausgetragenen Kampfes feierte dort seinen Erfolg, während sich die Anhänger des unterlegenen Kämpfers sowie der Verlierer selbst eingefunden hatten, um das aus ihrer Sicht unfaire Ergebnis „auszusprechen“.
Die Polizistinnen und Polizisten suchten zunächst das Gespräch mit den Beteiligten und konnten erreichen, dass sich die beiden Kontrahenten in Anwesenheit der Polizei aussprachen. Eine drohende Rauferei konnte dadurch verhindert werden. Gegen 4 Uhr beruhigte sich die Lage, die Personengruppe löste sich auf.