• BEZIRK: STEYR, ST. VALENTIN
Bildquelle: Stadtbetriebe Steyr

STEYR / ST. VALENTIN. Eine heftige Gewitterzelle hat am Sonntag, 31. Mai, am späten Nachmittag für eine Sperre der Rudolfsbahn zwischen St. Valentin und Kleinreifling gesorgt. Die Stadtbetriebe Steyr standen dabei binnen kürzester Zeit mit Bussen für die Evakuierung eines Regionalzugs und die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs bereit.

Baum fällt in Fahrleitung und beginnt zu brennen
Gegen 17 Uhr zog eine Gewitterfront mit teils starken Sturmböen über die Bezirke Steyr, Linz-Land und Amstetten. Im Streckenabschnitt zwischen St. Valentin und Ernsthofen stürzte ein Baum unmittelbar vor einer herannahenden S-Bahn-Garnitur in die Fahrleitung und begann zu brennen. Während die alarmierten Einsatzkräfte eine Evakuierung des Zugs vorbereiteten, wurden auch die Stadtbetriebe Steyr um Unterstützung gebeten.

„Kurz nach 17 Uhr erhielt ich den ersten Anruf der Österreichischen Bundesbahnen, in dem eine Unterstützung bei der Zugsbergung und Einrichtung eines Ersatzverkehrs erbeten wurde“, berichtet Georg Stimeder, Betriebsleiter des städtischen Verkehrsbetriebs.

Binnen 31 Minuten erster Gelenkbus im Einsatz
Nur 31 Minuten nach dem Telefonat zwischen ÖBB und Stadtbetrieben stand Stimeder mit dem ersten Gelenkbus im Bahnhof Ernsthofen bereit, um einen Pendelverkehr zwischen den Bahnhöfen einzurichten. Auch die rund 80 Passagiere der evakuierten Zugsgarnitur konnten gut und sicher nach St. Valentin und Steyr gebracht werden.

Unten von links: Stimeder, Hofmeister, Handler. Foto © Stadtbetriebe Steyr.

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