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OÖ. Ein Monat vor dem Start laufen die letzten Vorbereitungen für einen bedeutenden Ausbau der Flugrettung in Oberösterreich auf Hochtouren: Ab 25. September 2026 hebt der Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3 in Suben rund um die Uhr ab. Damit steht künftig auch in den Nachtstunden ein Notarzthubschrauber für den Westen Oberösterreichs bereit.

Für Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander ist der bevorstehende Start ein wichtiger Schritt für die medizinische Notfallversorgung im Land. „Wenn es um Leben und Gesundheit geht, darf die Uhrzeit keine Rolle spielen. Genau deshalb haben wir uns dafür eingesetzt, die Flugrettung in Oberösterreich rund um die Uhr auszubauen. Jetzt läuft der Countdown: In einem Monat hebt der Christophorus Europa 3 in Suben auch in der Nacht ab. Damit schaffen wir noch mehr Sicherheit und noch bessere Versorgung für die Menschen im Innviertel und im Westen Oberösterreichs.“

Suben gilt dabei als ideale Ergänzung zu den Standorten in Niederösterreich und der Steiermark, um Oberösterreich künftig flächendeckend im 24/7-Betrieb versorgen zu können. Der Nachtbetrieb stellt allerdings hohe Anforderungen an Personal, Technik und Infrastruktur. Zusätzliche Pilotinnen und Piloten, Flugretterinnen und Flugretter sowie Notärztinnen und Notärzte werden speziell für den Einsatz bei Dunkelheit vorbereitet und ausgebildet. Auch Hubschrauber und Stützpunkt müssen für die besonderen Bedingungen gerüstet sein.

„Hinter einem Start wie diesem steckt viel Vorbereitung und viel Zusammenarbeit. Mein Dank gilt allen, die daran arbeiten, dass ab 25. September alles bereit ist – von den Crews über die medizinischen Partner bis zum ÖAMTC und unseren Partnern in Bayern“, so Haberlander.

Die Vorbereitungen für den 24-Stunden-Betrieb am Stützpunkt Christophorus Europa 3 befinden sich bereits auf der Zielgeraden. Die Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen für die Crews sind weitgehend abgeschlossen, sodass ab Ende September auch in den Nachtstunden schnelle Hilfe aus der Luft für Notfälle in Oberösterreich und im grenznahen Bayern möglich sein wird. In den kommenden Wochen steht noch das Fahrsicherheitstraining bei der ÖAMTC Fahrtechnik auf dem Programm, zudem wird in Suben ein Back-up-Fahrzeug stationiert. Damit soll bei wetterbedingten Einschränkungen des Flugbetriebs rasch medizinische Hilfe möglich sein, wenn alle anderen Rettungsmittel ausgeschöpft sind.

„Mit dem bevorstehenden Start des 24-Stunden-Betriebs in Suben wird die notfallmedizinische Versorgung in Oberösterreich und Bayern nachhaltig ausgebaut. Unsere Crews haben sich intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet. Die Teams der ÖAMTC Flugrettung und der ADAC Luftrettung freuen sich darauf, den Menschen in der Region und auch darüber hinaus künftig rund um die Uhr helfen zu können“, betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer ÖAMTC-Flugrettung.

Das Land Oberösterreich investiert für den Ausbau des Nachtbetriebs jährlich zusätzlich 2,25 Millionen Euro.

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