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OÖ. Kematen an der A8: Bei einer Kontrolle der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich ist ein 35-jähriger rumänischer Lastwagenlenker gleich mehrfach auf frischer Tat ertappt worden. Beamte stellten am 3. September 2026 gegen 11:40 Uhr fest, dass der Mann Aufzeichnungen auf seiner Fahrerkarte verfälscht hatte. Strecken, die er tatsächlich zurückgelegt hatte, waren nicht als Bereitschaftszeit, sondern als Ruhezeit erfasst worden. Zusätzlich kamen am Fahrzeug selbst mehrere schwere Mängel ans Licht – unter anderem lösten sich große Teile eines Reifens ab. Die Weiterfahrt wurde dem Lenker daraufhin untersagt.

13 Tage ohne echte Ruhezeit unterwegs
Besonders gravierend: Laut Polizei war der Mann 13 Tage durchgehend ohne tatsächliche Ruhezeit im Einsatz. Insgesamt wurden 12 „sehr schwerwiegende“ Verstöße gegen die Ruhezeiten festgestellt. Der Lenker zeigte sich gegenüber den Beamten erstaunlich einsichtig und sagte, er sei froh, “erwischt” worden zu sein. Dass er keine ordentlichen Pausen mache, nerve ihn selbst, teilte er mit. Letztlich müsse er aber tun, was ihm sein Chef sage.

Sicherheitsleistung und Anzeige folgen
Für den Fahrer hatte der Kontrollstopp unmittelbare Konsequenzen: Er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Außerdem wird er bei der Bezirkshauptmannschaft und der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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