GARSTEN / STEYR-LAND. Im Forensisch-Therapeutischen Zentrum (FTZ) Garsten ist am Montagnachmittag (14. Sept.) ein 40-jähriger Mann tot aufgefunden worden, das berichten die OÖNachrichten am Abend. Wie das Justizministerium gegenüber der APA bestätigte, soll der Mann von einem 63-jährigen Insassen vorsätzlich getötet worden sein.
Laut Ministerium wurden Notarzt und Polizei umgehend verständigt, das Landeskriminalamt Oberösterreich übernahm die Ermittlungen. Die Tat ereignete sich nach ersten Angaben gegen 15 Uhr nicht in einem Haftraum, sondern auf einem Gang. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein messerähnlicher Gegenstand, wurde sichergestellt. Zu möglichen Hintergründen der Bluttat laufen die Ermittlungen noch.
Beide Männer waren im Maßnahmenvollzug im FTZ Garsten untergebracht. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Steyr ermitteln wegen Mordverdachts.