STEYR. Stress zu verhindern und depressive Zustände loszuwerden, beruht auf einem einfachen Rezept: mehr körperliche Aktivität. Im Kampf des Sports gegen schlechte Laune und Depression gewinnt der Sport ...

Einfache Übungen können helfen, Stimmung, Gesundheit zu verbessern und Symptome von Depressionen zu lindern. Es lohnt sich, zwischen klinischer Depression und dem, was die Menschen "Depression" nennen, zu unterscheiden: schlechte Laune, Depression und Energieverlust. Schwere Depressionen sind eine psychische Störung, bei der es sich um eine Affektstörung handelt. Es ist gekennzeichnet durch eine depressive Triade: eine Verschlechterung der Stimmung, Denkstörungen (negative Urteile, eine pessimistische Sicht auf das Geschehen usw.), motorische Behinderung und ein Verlust der Fähigkeit, Freude zu erfahren. Versuch, dich zu entspannen, richtig auszuschlafen, lade einen Film herunter, lies ein Buch oder mache Sportwetten hier. Wenn das nicht hilft, dann wäre es empfehlenswert, sich an den Arzt zu wenden.

Du kannst auch versuchen, Sport zu machen. Vergiss aber nicht, dass regelmäßige Bewegung zusätzlich zu den offensichtlichen gesundheitlichen Vorteilen der Stärkung der Muskeln und des Herz-Kreislauf-Systems und der Verbesserung der Figur hilft. Auf solche Weise kann man:
• Stress reduzieren
• Angst und depressive Gefühle vertreiben
• das Selbstwertgefühl steigern
• Schlaf verbessern
• Vitalität steigern

Menschen, die Sport treiben, haben weniger Symptome von Angstzuständen und Depressionen sowie weniger Stress und Reizbarkeit. Sport wirkt als Antidepressivum auf bestimmte Neurotransmittersysteme im Gehirn und hilft depressiven Patienten, eine positive Lebenseinstellung wiederzugewinnen. Bei Patienten mit Angststörungen kann Bewegung Ängste und damit verbundene Symptome wie schnelle Herzfrequenz und Atmung reduzieren.
Dosiertes Training gleicht den Blutzuckerspiegel aus und lindert chronische Muskelverspannungen, die bei ständig nervösen Menschen auftreten. Das ermöglicht es Ihnen, das Stressniveau unter Kontrolle zu halten und positiv zu denken.

Bei sportlichen Aktivitäten produziert der Körper Endorphine, natürliche Antidepressiva. Endorphine (chemische Verbindungen mit ähnlicher Struktur wie Opiate, die auf natürliche Weise in den Neuronen des Gehirns produziert werden) führen einen Menschen in einen Zustand der Euphorie. Aus diesem Grund wird sie oft als "Hormon des Glücks" oder "Hormon der Freude" bezeichnet.

Physiotherapeuten erklären die positiven Auswirkungen des Sports bei Depressionen damit, dass körperliche Aktivität einen aktiven Sauerstofffluss zu allen Organen des Körpers, einschließlich des Gehirns, bewirkt. Es hilft, die Symptome vieler psychischer Angstzustände wie Depressionen, Stress und Schlaflosigkeit zu reduzieren.

Wenn die Leute Stress und Niedergeschlagenheit haben, neigen sie dazu, sich von der Welt um sie herum zu isolieren (was später noch tiefer in den Abgrund der Depression führt als alltägliche Probleme). Experten raten daher, im Freien oder mit einer Gruppe im Fitnessstudio Sport zu treiben. Sie probieren etwas Neues für sich aus, etwas anderes - und das ist gut so. Es gibt viele Faktoren, sowohl objektive als auch subjektive:
• Erweiterung des Kommunikationskreises
• Die Entstehung neuer Interessen, Kenntnisse und Ziele
• Wechsel von deprimierenden Gedanken.
• Aggression, Wut und andere destruktive Emotionen loswerden.
• Verbesserung des Selbstwertgefühls. Wenn eine Person die Übung erfolgreich macht, wird sie selbstbewusster, was düstere Gedanken in den Hintergrund rückt, es ermöglicht, nicht in Verzweiflung zu geraten, und auch ein positives Ergebnis wird sich im Spiegel widerspiegeln.

Die erste Studie, die herausfand, wie sich körperliche Aktivität auf die Stimmung auswirkt, stammt aus dem Jahr 1970. Daran haben zwei Gruppen von Männern teilgenommen. Die erste trainierte sechs Wochen lang: Joggen, Schwimmen, Radfahren standen auf dem Programm. Die zweite führte ihren üblichen sitzenden Lebensstil. Infolgedessen stellte sich heraus, dass Sportliebhaber viel schneller aus dem depressiven Zustand herauskamen.

Die Hauptsache ist, sich Ziele zu setzen. Zum Beispiel: 300 Meter schwimmen, 5 Kilometer laufen, 10 Klimmzüge oder Liegestütze machen können. Ja, das sind kleine Ziele. Hauptsache, sie sind erreichbar. Und jedes Mal ist es ein Sieg: über sich selbst und über schlechte Laune. Und der Sieg ist die Motivation, nicht aufzugeben und weiterzumachen.