STEYR / GRIECHENLAND. Mit einem echten Ausrufezeichen hat das Steyrer Continental-Team Hrinkow Advarics die Tour of Hellas (UCI 2.1) in Griechenland beendet: Der Luxemburger Loïc Bettendorff sicherte sich souverän das Bergtrikot der fünftägigen Rundfahrt, Routinier Riccardo Zoidl fuhr im Gesamtklassement auf Rang 15.
Bettendorff krönt Offensiv-Rundfahrt mit Bergwertung
Loïc Bettendorff zeigte sich über alle Etappen hinweg als einer der aktivsten Fahrer im Feld. Immer wieder suchte der Luxemburger die Flucht, sammelte an den schweren Anstiegen fleißig Punkte und behauptete das Bergtrikot bis zum Schlusstag. Mit starken Auftritten in Ausreißergruppen und beherzten Solofahrten holte er für Hrinkow Advarics einen prestigeträchtigen Erfolg auf internationaler Bühne.
Zoidl mit starker Gesamtleistung
Auch der Oberösterreicher Riccardo Zoidl überzeugte mit einer konstant starken Rundfahrt. Besonders auf der anspruchsvollen Königsetappe mit über 4.200 Höhenmetern spielte der ehemalige Österreich-Rundfahrt-Sieger seine Kletterqualitäten aus und etablierte sich im Vorderfeld der Gesamtwertung. Am Ende stand für Zoidl ein sehr guter 15. Platz zu Buche – als einer der stärksten deutschsprachigen Fahrer im hochkarätigen Starterfeld.
Dirnbauer und Paumann in Fluchtgruppen im TV-Bild
Das gesamte Team Hrinkow Advarics präsentierte sich offensiv. Josef Dirnbauer und David Paumann waren auf den ersten Etappen Teil aussichtsreicher Spitzengruppen und sorgten mit langen Fluchten für viel Präsenz in den TV-Bildern und im internationalen Peloton.
„Mit dem Ergebnis der Rundfahrt sind wir sehr zufrieden. Wir waren mehrfach in den Spitzengruppen vertreten, haben uns gut präsentiert und konnten mit dem Bergtrikot einen tollen Erfolg einfahren“, resümierte Teammanager Dominik Hrinkow nach dem Finale der Tour of Hellas.
Nächste Aufgabe wartet bereits
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Steyrern nicht: Bereits von 13. bis 17. Mai steht mit der traditionsreichen 75. Flèche du Sud (UCI 2.1) in Luxemburg die nächste große Rundfahrt auf dem Programm. Dort will Hrinkow Advarics an die starken Leistungen aus Griechenland anschließen.