TIROL / STEYR. Der SCS war mit drei Athletinnen und einem Athleten bei den Austrian Open 2026 in Tirol vertreten. Das international besetzte Meeting mit 36 Vereinen bot starke Konkurrenz. Mit Olympiateilnehmern und internationalen Top-Schwimmern wie Simon Bucher und Bernhard Reitshammer herrschte Spitzensportatmosphäre im Becken.
Für das SCS-Quartett bildete der Wettkampf den Saisonabschluss nach einem intensiven Trainingslager. Erschwert wurden die Bedingungen am Sonntag durch anhaltenden Regen. Trotzdem überzeugten die SCS-Schwimmerinnen und -Schwimmer mit mehreren Finalteilnahmen und zahlreichen persönlichen Bestzeiten.
Starke Leistungen des SCS-Quartetts
Evelyn Herrmann erreichte über 100 Rücken das B-Finale und belegte den 9. Gesamtrang.
Annika Lettner zeigte eine starke Form mit persönlichen Bestzeiten über 200 Freistil (–6 Sekunden), 50 Freistil und 50 Rücken. Über 100 Rücken qualifizierte sie sich für das B-Finale und steigerte sich am Nachmittag nochmals deutlich. Über 100 Freistil gelang ihr der Einzug ins A-Finale, wo sie den 6. Platz erreichte.
Emily Schreiner verbesserte sich über 50 Freistil sowie 200 Brust deutlich (über 8 Sekunden). Über 100 Brust erreichte sie das A-Finale. Über 50 Brust qualifizierte sie sich für das „Skins“-Finale1 und belegte dort Rang 7.
Felix Maresch erzielte über 200 Freistil eine deutliche persönliche Bestzeit (knapp sechs Sekunden schneller als die Meldezeit) sowie eine weitere Bestmarke über 50 Delfin. Über 100 Rücken erreichte er das B-Finale und belegte den 14. Platz.
Bereits am kommenden Wochenende stehen für einige Athlet:innen die Nachwuchs-Staatsmeisterschaften in St. Pölten auf dem Programm.
¹ „Skins“-Finale (Knockout-Format): Es werden mehrere Finalläufe hintereinander geschwommen. Nach jeder Runde wird das Starterfeld – wie auch bei den Austrian Open 2026 – in der Regel halbiert (Variationen sind vom Veranstalter abhängig), bis nur noch die Schnellsten um den Sieg kämpfen. Neben Sprintstärke sind dabei insbesondere schnelle Regeneration und Nervenstärke gefragt.