• BEZIRK: STEYR, ÖSTERREICH
Oben: Lisa Gruber. Archivfoto © privat.

INNSBRUCK / STEYR. Bei den diesjährigen Leichtathletik-Staatsmeisterschaften in Innsbruck präsentierten sich die Athletinnen und Athleten des LAC BMD Amateure Steyr in Topform. Neben einem Staatsmeistertitel im Stabhochsprung sorgten vor allem persönliche Bestleistungen und starke Mittelstreckenauftritte für Aufsehen.

Gruber holt Staatsmeistertitel – Heiml mit Bestzeit über 800 Meter
Stabhochspringerin Lisa Gruber wurde ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Die Seriensiegerin sicherte sich mit souverän übersprungenen 4,00 Metern den Staatsmeistertitel. Die anschließend aufgelegten 4,20 Meter blieben an diesem Tag zwar noch unbezwungen, am klaren Sieg der Steyrerin änderte das jedoch nichts mehr.

Ein intensives Doppelprogramm absolvierte Mittelstreckenläuferin Flora Heiml. Am ersten Wettkampftag belegte sie über 1500 Meter in 4:54,88 Minuten Rang 14. Tags darauf zeigte sie über 800 Meter ein mutiges und taktisch klug eingeteiltes Rennen in einem schnellen Feld. Heiml belohnte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:13,99 Minuten und verbesserte ihre bisherige Marke damit deutlich.

Mittelstrecken-Asse überzeugen – Bronze für Tobias Rattinger
Auch die übrigen LAC-Mittelstreckler zeigten in Innsbruck starke Leistungen. Christian Fehringer belegte im 1500-Meter-Lauf mit 4:16,05 Minuten den 10. Platz. Über 800 Meter blieb er mit 1:58,35 Minuten klar unter der „Schallmauer“ von zwei Minuten, stellte eine neue Saisonbestleistung auf und erreichte Rang 13.

Ein besonderes internes Duell lieferten die Brüder Daniel und Tobias Rattinger, die gemeinsam im selben 1500-Meter-Lauf an der Startlinie standen. Das Rennen entwickelte sich zu einem extrem taktisch geprägten „Bummelrennen“, bei dem das Feld lange dicht beisammen blieb. Im entscheidenden Schlussspurt bewies Tobias den besten Riecher und großes Stehvermögen: Mit 4:07,95 Minuten sicherte er sich die Bronzemedaille und damit Platz 3. Daniel kämpfte bis ins Ziel und belegte in 4:18,89 Minuten Rang 14.

Unten: Christian Fehringer. 
Darunter: Flora Heiml. Fotos © ÖLV/AmriSport.

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