STEYR. Seit 12 Spielen war der SK BMD Vorwärts Steyr vor der Partie gegen die Admira zu Hause bereits ungeschlagen. Und auch gegen den Titelaspiranten aus Niederösterreich sollte dies so bleiben: „Es gilt, in jeder Situation mit Mut zu agieren“, so lautete die Vorgabe des Trainers Daniel Madlener vor der Partie ...

Mut zum Risiko zeigte Madlener dann auch bei seiner Aufstellung. Sowohl Nico Wiesinger, also auch David Bumberger, beide erste Mitte der Woche zum Team gestoßen, standen in der Startformation.

Unglücklicher Spielbeginn für den SKV
Nach vier Minuten die erste Großchance für die Gäste. Nach einem Gestocher im Stafraum musste Florian Eres seine ganze Klasse aufbieten um einen Rückstand zu verhinden. Doch nur wenige Augenblicke später stelle Filip Ristanic dann doch auf 1:0 für die Gäste. Der SKV ließ sich von diesem frühen Rückstand nicht beirren und versuchte gegen einen tief stehenden Gegner zu Chancen zu kommen. In der 25. Minute setzte Dombaxi zu einem Soloauf über die linke Seite an, sein Stanglpass fand aber keinen Abnehmer. In weiterer Folge taten sich beide Mannschaften sehr schwer, zu klaren Chancen zu kommen. Kurz vor der Pause erhöhte der SKV Mannschaft dann nochmals den Druck, der Ausgleich blieb allerdings verwährt.

Bumberger erzielt den Siegestreffer
In Durchgang zwei machte der SK BMD Vorwärts Steyr von Beginn weg mächtig Druck und durch ein Eigentor von Julian Buchta fiel in der 53. Minute der Ausgleich. Auch in weiterer Folge hielt das Team das Tempo hoch und drückte auf den Führungstreffer. Die Admira war bei Konterstößen jedoch stets gefährlich. In der 69. Minute dann der vielumjubelte Führungstreffer durch Neuzugang David Bumberger nach einem Freistoß. Der Support der Steyrer Fans im Anschluss an den Führungstreffer war genial. Die Mannschaft dankte es den Fans mit einem aufopferungsvollen Kampf gegen die mächtig drückenden Admiraner. Schlussendlich brachte man den knappen Vorsprung über die Zeit und unterstrich die aktuelle Heimstärke.

„Wir haben heute sehr viel Energie auf den Platz gebracht. Die Mannschaft hatte richtig Lust auf diese Partie. Wir sind durch Abstimmungsprobleme in Rückstand geraten, doch wir haben immer an uns geglaubt. Ich war überzeugt davon, dass wir, wenn wir auf unser Haustor spielen, diese Partie auch noch drehen können”, so Trainer Madlener.

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