STEYR/WEIZ. „Kämpfen und jeden Punkt genießen! Wenn wir alles geben, können wir mit jedem Ergebnis zufrieden sein!“, das waren die Worte von Coach Amir vor dem Top-Spiel gegen den Erstligisten VBC Weiz im Austrian Volley Cup 1/8 Finale. Vor den 200 lautstarken Fans sollte sich ein regelrechter Hochkaräter abspielen - mit dem bitteren Ende für die SG Supervolley OÖ / VBC Steyr ...

Der erste Satz gestaltete sich ganz nach den Vorstellungen der Oberösterreicher. „Wir hatten heute nichts zu verlieren. Genauso sind wir auch in das Spiel gestartet. Am Service waren wir extrem stark. Zusammen mit einer stabilen Annahme konnten wir unser Sideout halten und so den ersten Satz für uns entscheiden“, so Aussenangreifer Jakob Grasserbauer. Für ihn war es das erste Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein VBC Weiz. „Wir konnten das Momentum aus dem ersten Satz leider nicht ganz halten. Die Weizer nutzten dieses Abflachen eiskalt aus, gingen von Anfang an in Führung und gleichen mit einem deutlichem Satzergebnis aus. Auch im Dritten spielen wir grundsätzlich mit und doch schaffen wir es nicht, in vereinzelten Situation den Fokus zu halten. Das kostet uns ein paar Eigenfehler und die Abgeklärtheit gegen so ein gutes Team zu breaken.“

Mit dem Rücken zur Wand und ein paar personellen Wechseln starten die SG Supervolley OÖ / VBC Steyr in den vierten Satz. „Wir hatten unsere Mentalität vom ersten Satz wieder gefunden, der Unterschied dazu war aber, dass auch die Weizer in ihr Spiel gefunden hatten. Es war ein richtiger Fight, wir schenkten uns gegenseitig nichts. Ich bin stolz auf das Team, dass wir uns eine 23:20 Führung erarbeiteten. Gleichdarauf kam aber die bittere Ernüchterung. Vielleicht waren wir mit dem Kopf schon im Tie-Break. Fakt ist aber, dass wir so einen Vorsprung gegen kein Team hergeben dürfen. Alles in allem können wir uns, bis auf die angesprochene Schlussphase, aber nichts vorwerfen. Im Hinblick auf unser Ziel, dem Aufstieg in die erste Liga, stimmt mich das bittere Ergebnis, dennoch positiv. Wir sind auf dem richtigem Weg und ich bin mir sicher, dass wir am Ende der Saison stärker zurückschlagen!“, so Grasserbauer nach der ersten Saisonniederlage.