OÖ. Die Landesregierung und die Kinder- und Jugendanwaltschaft KiJA OÖ haben am 4. Dezember offiziell die neue Runde des Liberto-Kinderschutzpreises eingeläutet. Der Preis wird 2026 bereits zum elften Mal vergeben und ist eine Gelegenheit für engagierte Menschen und Gruppen, sich mit ihren Projekten für Kinderrechte und Jugendwohl starkzumachen.
Wofür steht Liberto?
Der Liberto-Preis richtet sich an Projekte, Initiativen, Schulklassen, Organisationen oder Einzelpersonen, die Kinderrechte schützen, gesunde Entwicklung fördern und Partizipation von Jugendlichen ermöglichen. Der Name Liberto setzt sich symbolisch zusammen aus „Lisa“, „Berny“ und „Tory“ – drei Figuren, die stellvertretend für die grundlegenden Kinderrechte stehen: Schutz, Versorgung und Mitbestimmung.
Neues Format: Kinderrechte-Songcontest „#deineStimme für Kinderrechte“
Erstmals wurde 2023 ein Kinderrechte-Songcontest ausgetragen — mit großem Erfolg. Unter dem Motto „#deineStimme für Kinderrechte“ waren junge Menschen eingeladen, ihre Gedanken und Wünsche rund um Kinderrechte musikalisch auszudrücken. Auch für 2026 ist der Songcontest wieder Teil des Liberto-Preises.
Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre können sich solo, in Gruppen, Schulklassen, Chören oder Bands bewerben. Die Beiträge müssen selbst komponiert sein und sich inhaltlich mit Kinderrechten auseinandersetzen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
Die Einreichfrist läuft bis 15. März 2026, die Preisverleihung erfolgt am 9. Juni 2026 im Ursulinenhof Linz.
Die Gewinnerinnen und Gewinner können sich auf ein Preisgeld von 1.500 Euro, eine Liberto-Statue, einen professionellen Songproduktions-Workshop und ein Video ihres Auftritts freuen.
Johanna Grillenberger (Liberto-Preisträgerin 2023): „Wir Kinder haben Rechte – ob du’s glaubst oder nicht! Das geht an alle Menschen und Mächte: Seht mal die Welt aus uns’rer Sicht!“
Landesrat Martin Winkler: „Noch immer haben nicht alle Kinder die gleichen Chancen. Kinderrechte dürfen keine leeren Worte auf dem Papier sein – sie müssen gelebt und in allen Lebensbereichen umgesetzt werden – dafür tragen wir alle Verantwortung.“
Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger: „Kinderschutz braucht Zivilcourage und Menschen, die hinschauen, Kindern glauben und helfen. Besonders vulnerable Gruppen benötigen besondere Unterstützung.“
Der Kinderschutzpreis Liberto soll Projekte fördern, die Kinder stärken, Risiken sichtbar machen und Betroffenen eine Stimme geben. Gleichzeitig soll die Auszeichnung daran erinnern, dass Kinderrechte im Alltag gelebt werden müssen – in der Familie, in Bildungseinrichtungen und in der Gesellschaft insgesamt.
Alle Informationen und Termine zum OÖ Kinderschutzpreis Liberto 2026: