Oben: Ralf Rosenegger (SPÖ). Foto © MecGreenie

ASCHACH a.d. STEYR / STEYR-LAND. Wie viele Gemeinden befindet sich auch Aschach an der Steyr mitten im Wandel. Aschach steht vor wichtigen Entscheidungen und wählt am 18. Jänner 2026 einen neuen Bürgermeister. Die SPÖ setzt bei der Wahl auf einen Mann mit Erfahrung, klarer Haltung und einer starken Vision: Ralf Rosenegger, 42 Jahre alt, Unternehmer, dreifacher Familienvater und seit 16 Jahren Mitglied des Gemeinderats. Zudem gehört er seit vier Jahren dem Gemeindevorstand an. Wir haben mit ihm über seine Ziele, seine Motivation und seine Pläne für Aschach gesprochen ...

 

Herr Rosenegger, warum wollen Sie Bürgermeister von Aschach werden?

Rosenegger: "Aschach ist mein Zuhause und ich möchte, dass es auch künftig ein Ort bleibt, an dem sich alle Generationen wohlfühlen. Ich sehe großes Potenzial, das wir mutig nutzen müssen. Jetzt ist die Zeit, neue Impulse zu setzen und Aschach aktiv in die Zukunft zu führen."

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?

Rosenegger: "Wir müssen jetzt in die Zukunft investieren und dafür sorgen, dass Aschach lebenswert bleibt. Dazu gehören funktionierende Gemeindestrukturen, gute Infrastruktur, eine starke Wirtschaft und attraktive Angebote für Jung und Alt. Um ein konkretes Beispiel herauszugreifen: Der Glasfaserausbau ist in Aschach seit Jahren ein unerledigtes Thema – das möchte ich endlich voranbringen. Und genauso wichtig ist ein Raum, in dem unsere Jugendlichen Platz haben, sich zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Wachstum ist wichtig, aber es braucht klare Ziele und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Zuhören, anpacken und entschlossen handeln: Das ist mein Zugang."

Sie sprechen oft von einem „Aufbruch“. Was bedeutet das für Sie konkret?

Rosenegger: "Aufbruch heißt für mich: Wachsen, Chancen nutzen und die Lebensqualität sichern. Ich möchte regionale Betriebe stärken, Bildung und Freizeitangebote weiterentwickeln und moderne Strukturen schaffen, damit Aschach bereit für die nächsten Jahrzehnte ist. Gleichzeitig soll unser Ort seinen Charakter behalten. ‚Modern denken – Dorf bleiben‘ – das ist kein Widerspruch, sondern mein Leitmotiv."

Was treibt Sie persönlich an?

Rosenegger: "Ich bin tief mit unserer Gemeinde verbunden. Als Unternehmer weiß ich, wie wichtig Verantwortung und Verlässlichkeit sind. Als Familienvater kenne ich die Bedürfnisse der Menschen hier ganz unmittelbar. Und als Sportflieger lerne ich: Wer hoch hinaus will, braucht klare Sicht und eine stabile Basis. Genau das möchte ich für Aschach schaffen."

Was wünschen Sie sich von den Bürgerinnen und Bürgern?

Rosenegger: "Dass sie diesen Weg des Aufbruchs mitgehen. Aschach zählt und ich bin bereit, mit voller Energie anzupacken. Gemeinsam können wir viel bewegen!"

 

Mehr zum Thema