STEYR. Beim ersten Stammtisch im Jahr 2026 war das Netzwerk Zukunftsregion Steyr zu Gast bei der Bayer Schilder GmbH in Neuzeug. Das traditionsreiche Unternehmen bot einen eindrucksvollen Einblick in seine Entwicklung und zeigte, wie regionale Handwerkskompetenz, technische Präzision und digitale Lösungen erfolgreich zusammenspielen.
Gastgeberin Renate Denk, Geschäftsführerin der Bayer Schilder GmbH, stellte den 1945 gegründeten Betrieb vor, der sich vom klassischen Malerbetrieb zu einem vielseitigen Anbieter für Verkehrstechnik, Objekt- und Werbetechnik sowie digitale Informationssysteme entwickelt hat. Seit der Übernahme des Unternehmens im Jahr 2007 hat Denk den Betrieb gezielt modernisiert, neue Geschäftsfelder aufgebaut und frühzeitig auf Digitalisierung gesetzt. Heute begleitet Bayer Schilder Projekte ganzheitlich – von der Planung über die Umsetzung bis zur Montage – und verbindet dabei Tradition mit zeitgemäßer Technologie.
Großes Interesse galt der digitalen Amtstafel, die Bayer Schilder gemeinsam mit der RIS GmbH entwickelt hat und mittlerweile an rund 130 Standorten im Einsatz ist. Gregor Brüggemann, Kundenbetreuung Westösterreich bei Bayer Schilder, verwies auf die hohen technischen Anforderungen und die Bedeutung langlebiger, wetterfester Lösungen für den dauerhaften Einsatz im kommunalen Umfeld.
Michael Kölbl, Geschäftsführer der RIS GmbH, erläuterte ergänzend die Plattform GEM2GO, die von rund 1.350 Gemeinden genutzt wird und über 3,5 Millionen Menschen erreicht. Er betonte, dass digitale Gemeindekommunikation weit über Websites oder Apps hinausgehe und langfristige technische, rechtliche und organisatorische Grundlagen erfordere.
Ein Zeichen für Kontinuität setzte auch Ana-Marija Autischer, die ab 1. März die Geschäftsführung bei Bayer Schilder übernimmt. Sie kündigte an, den eingeschlagenen Weg weiterzuführen und das Unternehmen gemeinsam mit dem Team gezielt in den Bereichen Innovation, Weiterentwicklung und nachhaltiges Wachstum voranzubringen.
Christoph Grumböck, Sprecher des Netzwerks Zukunftsregion Steyr, unterstrich den Mehrwert des Formats: „Solche Unternehmenseinblicke zeigen, wie viel Innovationskraft unsere Region hat und wie wichtig der Austausch zwischen Betrieben, Gemeinden und Technologiepartnern ist.“ Das Netzwerk vereint aktuell über 160 Partner:innen aus Wirtschaft, Bildung, Gemeinden und Zivilgesellschaft.
Netzwerkleiterin Daniela Zeiner lädt sehr herzlich zur nächsten Veranstaltung der Zukunftsregion Steyr: „Die Zukunftsvision Horizont Steyr: Innovative Räume für Ideen“ am Montag, 23. Februar 2026, ab 17:00 Uhr. Im Mittelpunkt stehen neue Nutzungskonzepte und kreative Impulse für die Weiterentwicklung zentraler Orte in der Region.
Netzwerk Zukunftsregion Steyr
Die Zukunftsregion Steyr vernetzt Unternehmen, Gemeinden, Bildungseinrichtungen und engagierte Menschen, um gemeinsam Projekte umzusetzen und den Standort nachhaltig weiterzuentwickeln. Informationen zu Partnerschaft, Netzwerkaktivitäten und kommenden Veranstaltungen finden sich unter www.zukunftsregion-steyr.at.
Unten: Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Gäste viele Eindrücke bei der Führung durch das Unternehmen. Foto © PETER KAINRATH